Adi Weiss
Die Berlinale ehrt heuer gleich vier Freunde und Förderer des Festivals mit der Berlinale Kamera. Eine Auszeichnung gehe an die US-Produzentin Sandra Schulberg wegen... Berlinale Kameras für gleich vier Filmschaffende

Die Berlinale ehrt heuer gleich vier Freunde und Förderer des Festivals mit der Berlinale Kamera. Eine Auszeichnung gehe an die US-Produzentin Sandra Schulberg wegen ihres Engagements für unabhängige Filmemacher, teilte ein Sprecher mit. Die in Belgien geborene Filmemacherin Agnes Varda, häufiger Berlinale-Gast, erhalte den Preis für ihre bedeutende Rolle im französischsprachigen Film.

Den Regisseur und Drehbuchautor Herrmann Zschoche ehrt die Berlinale besonders für sein kritisches Engagement in der DDR-Filmbranche. Und schließlich steht Festival-Urgestein Wieland Speck auf der Liste. Speck leitete von 1992 bis 2017 die Panorama-Sektion und hat 1987 den Teddy-Award – den queeren Filmpreis der Berlinale – initiiert.

Die vier Preise werden zu unterschiedlichen Zeiten im Laufe des Filmfestivals an ihre Empfänger überreicht und dürfen nicht mit den Goldenen oder Silbernen Bären als Filmauszeichnungen verwechselt werden. Die Berlinale Kamera gibt es seit 1986.