Adi Weiss
Das österreichische Filmfestival Diagonale startet am Dienstag mit dem Gerichtsfilm „Murer – Anatomie eines Prozesses“ von Christian Frosch. Im Rahmen der Eröffnung in der... Diagonale eröffnet mit "Murer – Anatomie eines Prozesses"

Das österreichische Filmfestival Diagonale startet am Dienstag mit dem Gerichtsfilm „Murer – Anatomie eines Prozesses“ von Christian Frosch. Im Rahmen der Eröffnung in der Helmut-List-Halle wird Ingrid Burkhard mit dem Großen Diagonale Schauspielpreis ausgezeichnet. Insgesamt stehen heuer 167 Produktionen auf dem Programm, 103 laufen im Wettbewerb.

An sechs Tagen bietet die Diagonale wieder eine Fülle von Spiel-, Dokumentar-, Kurz- und Experimentalfilmen. Mit starken Frauen setzen sich unter anderem der Spielfilm „L’Animale“ von Katharina Mückstein sowie der Dokumentarfilm „Gwendolyn“ auseinander, während „Cops“ Bilder von Männlichkeit hinterfragt. Neben dem Wettbewerb gibt es auch das historische Special „Kein schöner Land“, das einen Blick in die Provinz wirft. Zum Rahmenprogramm gehören auch die Reihen „Zum Kollektiv: Filmladen“, in der die Verleihinstitution näher beleuchtet wird, und „In Reverenz“, wo mit einer Ausstellung und Dokumentationen ein Bogen zwischen den einzelnen Schienen gespannt wird.

INFO: Diagonale von 13. bis 18. März 2018 in Graz, Tickets online, im Kunsthaus und im Restaurant Mangolds sowie ab 14. März auch in den Festivalkinos. http://diagonale.at