Adi Weiss
Der Popstar und Schauspieler Justin Timberlake war als Kind nach eigener Aussage oft allein und eher introvertiert. Solange er sich erinnern könne, habe er... Justin Timberlake war als Kind eher introvertiert

Der Popstar und Schauspieler Justin Timberlake war als Kind nach eigener Aussage oft allein und eher introvertiert. Solange er sich erinnern könne, habe er „wie eine innere Musik“ ständig Harmonien und Noten im Kopf gehabt, sagte er den „Stuttgarter Nachrichten“. Seinen ersten öffentlichen Auftritt habe er in der Kirche absolviert, in der sein Vater Chorleiter war.

Timberlake zufolge ist die Kirche „wahrscheinlich der beste Ort“, um Lampenfieber zu besiegen. Selbst wenn der Gesang „fürchterlich“ sei, rufe die Gemeinde am Ende zustimmend: Amen!

Zu seiner Rolle als Bademeister mit literarischen Ambitionen in „Wonder Wheel“, dem aktuellen Film des 82-jährigen US-Regisseurs Woody Allen, sagte Timberlake, er empfinde zu seinem Landsmann eine künstlerische Verbindung. Allen sei ja auch Musiker. Und für ihn seien alle Allen-Filme „in gewisser Weise Musicals“. Die Dialoge hätten „diesen typischen Rhythmus. Der Film startet am Freitag in den österreichischen Kinos.

Der heute 36-jährige Timberlake wurde 1995 als Frontsänger der Boyband N’Sync zum Teenie-Schwarm. 2002 erfand er sich musikalisch neu: Mit seinem Solo-Debüt „Justified“ nahm er eines der erfolgreichsten Popalben aller Zeiten auf.