Adi Weiss
Mark Forster – Markenzeichen Brille und Baseballcap – gehört derzeit zu den erfolgreichsten deutschen Musikern. Der Sänger feierte am Donnerstag seinen 34. Geburtstag. Forster... Mark Forster feiert seinen 34. Geburtstag

Mark Forster – Markenzeichen Brille und Baseballcap – gehört derzeit zu den erfolgreichsten deutschen Musikern. Der Sänger feierte am Donnerstag seinen 34. Geburtstag.

Forster hat arbeitsreiche Tage hinter sich. Im Dezember hatte der Musiker nicht nur seine „Tape“-Tour fortgesetzt, für festliche Stimmung sorgte er auch zusammen mit Lena, Moses Pelham, Michael Patrick Kelly oder Gentleman auf dem Album „Sing meinen Song – Das Weihnachtskonzert, Vol. 4“, das auf Anhieb Platz eins der deutschen Charts eroberte.

Damit klang für den Singer-Songwriter ein unglaublich erfolgreiches Jahr 2017 aus, dass er auf seiner Website selbst als „unpackbar“ bezeichnete. Aber der Blick ist schon nach vorne gerichtet: Er freue sich auf „neue Abenteuer, neue Freunde, neue Musik“, schreibt er.

Hinter ihm liegen sein Hit-Album „Tape“ (2016), das 2017 permanent in den Charts war, und seine Auszeichnung als bester Künstler mit der 1LIVE Krone. Mark Forster war auch Losfee beim Fußball-DFB-Pokal und wurde von dem Lifestyle-Magazin „GQ“ als einer der „Männer des Jahres“ geehrt. „Seine Songs treffen den Zeitgeist, mit seiner Art vermittelt er uns Optimismus und Lebensfreude“, sagte „GQ“-Chefredakteur Tom Junkersdorf damals zur Begründung.

Ein weiterer Höhepunkt war seine Premiere als Coach bei „The Voice of Germany“. Seinen Einstieg bei der beliebten Castingshow nannte Forster im dpa-Gespräch einen „Ritterschlag“. Er habe in der Kinderausgabe („The Voice Kids“), die er einmal gewinnen konnte, eine Ausbildung durchgemacht. „Der größte Unterschied ist, dass die Talente hier erwachsen sind und alle den Stimmbruch schon hinter sich haben.“

Keine Frage, Mark Forster hat einen Lauf und ist inzwischen auch im Fernsehen eine echte Größe geworden. Und mit der Moderation der Vox-Musikshow „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“, bei der er im letzten Jahr bereits als Gastmusiker mitmischte, steht das nächste Highlight bereits an.

Und das alles hat der in Kaiserslautern geborene Sohn einer polnischen Mutter und eines deutschen Vaters, der eigentlich Mark Cwiertnia heißt, der BWL studiert hat und auch schon mal am Fließband eines Autoherstellers stand, innerhalb von nur fünf Jahren geschafft. Eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg brachte ihm einst die Erkenntnis, dass Musik sein Weg sein sollte.

2012 erschien Mark Forsters Debütalbum „Karton“, in die Top Ten der Charts schnupperte er erstmal in Kollaboration mit Sido („Einer dieser Steine“) hinein, mit „Au revoir“ wiederholten die beiden, die sich äußerlich nicht unähnlich sind, ihren Erfolg. Mark Forsters zweites Album „Bauch und Kopf“ (2014) hielt sich stolze 117 Wochen in den Charts, mit „Tape“ (2016) zog er schließlich nach.