Adi Weiss
Der US-Schauspieler und Flugzeug-Fan John Travolta hat Samstagabend am Wolfgangsee die „Oscars der Fliegerszene“ vergeben. Bei der „Living Legends of Aviation Awards Europe“ wurden... Travolta vergab am Wolfgangsee "Oscars der Fliegerszene"

Der US-Schauspieler und Flugzeug-Fan John Travolta hat Samstagabend am Wolfgangsee die „Oscars der Fliegerszene“ vergeben. Bei der „Living Legends of Aviation Awards Europe“ wurden im Ressort Scalaria in St. Wolfgang (Bezirk Gmunden) mit viel Prominenz aus der Branche Persönlichkeiten aus der Fliegerszene ausgezeichnet.

Unter den Prämierten sind Bertrand Piccard, der als erster Mensch die Erde mit einem Ballon und einem Solarflugzeug umkreiste oder Sir Charles Gordon Lennox, Gründer der britischen Motorsport-Veranstaltung „Goodwood Festival of Speed“. Die Hamburger Duty-Free-Händler Claus und Gunnar Heinemann bekamen den „Wings of Help Award“, FACC-Chef Robert Machtlinger und EHang-Boss Hu Huazhi den „Technology Innovation Award“ sowie Alan Eustace den „Stratospheric Explorers Award“.

Eren und Fatih Ozmen wurden mit dem „Legends Award“ für die Erfindung des „Dream Chaser“-Raumfahrzeugs geehrt. Für den kürzlich verstorbenen Ex-Formel 1-Pilot und Airline-Eigner Niki Lauda gab es zu Beginn des Abends eine Gedenkminute und Lauda wurde postum für sein Lebenswerk geehrt.

John Travolta ist selbst Pilot und flog mit einem Falcon Jet aus Beverly Hills zum Hangar 7 nach Salzburg. Am Red Carpet zeigte sich der Schauspieler, der aus Filmen wie „Saturday Night Fever“ oder „Pulp Fiction“ bekannt ist, mit seiner Tochter Ella Bleu und Schwester Helen Travolta. Weiters unter den Gästen waren etwa Schauspielerinnen Christiane Paul und Nathalia Wörner, Moderator Alexander Mazza, Hans Knauss, Patrizia Kaiser, Anita Gerhardter, Elke Winkens sowie Rolf Stahlhofen and Friends, Mousse T. mit Ehefrau Khadra Sufi.

Die „Living Legends of Aviation“ wurden vor 15 Jahren in Beverly Hills von Jerry Lips ins Leben gerufen. Unter den in den Staaten bisher Ausgezeichneten sind bekannte Namen wie Tom Cruise, Harrison Ford oder Morgan Freeman. Nun wurde auch ein europäischer Ableger gegründet.