Bekommt Wien jetzt eine Richard-Lugner-Allee?
Ein Jahr nach dem Tod von Baulöwe und Society-Ikone Richard Lugner wird über eine mögliche Ehrung im öffentlichen Raum diskutiert. Im Gespräch sind Straßen und Plätze, doch Witwe Simone wünscht sich einen Richard-Lugner-Park.
Am 12. August jährt sich der Todestag von Richard Lugner zum ersten Mal. Der schillernde Bauunternehmer, Society-Löwe und langjährige Opernball-Gastgeber prägte das Stadtbild Wiens nicht nur mit Großprojekten wie der "Lugner City", sondern auch durch sein gesellschaftliches Engagement. Nun wird diskutiert, ob eine Verkehrsfläche in Wien künftig seinen Namen tragen soll.
Insbesondere in Rudolfsheim-Fünfhaus, dem Standort der Lugner City, aber auch im 19. Bezirk, wo sich Lugners langjähriges Wohnhaus befindet und wo er am Friedhof Grinzing bestattet wurde, könnten entsprechende Initiativen entstehen. Fix ist jedoch noch nichts, wie Medien am Donnerstag berichten. Der Grund: Bislang wurde kein offizieller Antrag auf eine Straßen- oder Platzbenennung nach Richard Lugner eingebracht.
Die Entscheidung über Verkehrsflächenbenennungen obliegt in Wien grundsätzlich den Bezirken. Eine offizielle Ehrung Lugners könnte also noch folgen. "Er würde sich am meisten über einen Park freuen", ist sich hingegen seine Witwe Simone Lugner im Gespräch mit oe24 sicher.