Studie befasst sich mit Gründe für vorgetäuschte Orgasmen
Eine im Fachmagazin "Archives of Sexual Behaviour" veröffentlichte Studie hat jetzt Spannendes herausgefunden: Rund drei von vier Frauen haben bereits mindestens einmal in ihrem Leben einen Orgasmus vorgetäuscht. Zudem soll es sich bei jedem dritten Höhepunkt einer Frau beim heterosexuellen Geschlechtsverkehr um einen Fake handeln.
Interessanterweise tritt dieses Phänomen in homosexuellen Partnerschaften deutlich seltener auf. Doch was sind die Gründe für vorgetäuschte Orgasmen? Laut Studien könnten folgende vier Faktoren dahinterstecken:
- Den Sex abzukürzen, weil man müde oder gelangweilt ist
- Das Selbstbewusstsein oder das Ego des Partners pushen
- Nervige Gespräche vermeiden
- Aus Scham, weil man glaubt, nicht "normal" zu sein, wenn man nicht zum Orgasmus kommt. Viele Frauen sind der Meinung, beim Sex einer gewissen Erwartungshaltung zu unterliegen, durch die sie unbedingt zum Höhepunkt kommen müssen. Dieser Druck wirkt sich allerdings kontraproduktiv aus.