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Dein perfektes Hochzeitskleid

Das Brautkleid – so findest du deine Traumrobe

An ihrem Hochzeitstag möchte sich jede Frau besonders schön fühlen. © Gettyimages.com

Du sagst bald „Ja!“ zu deinem Traummann, aber bei deinem Hochzeitskleid bist du noch unentschlossen? Dann ist dieser Überblick genau das, was du jetzt brauchst!

Neu: Das sind die Brautkleid-Trends 2020

Weil du Mode liebst, soll auch dein Hochzeitskleid dem aktuellen Zeitgeist entsprechen? Dann solltest du dir diese 9 Top-Trends ganz genau ansehen!

Trend 1: Brautkleider mit Schleife

Eine große Schleife am oberen Teil des Kleides ist natürlich ein echter Eyecatcher. Gleichzeitig wirkt sie auch sehr elegant und verleiht deiner Robe das gewisse Etwas.

Trend 2: Brautkleider mit gestuftem Rock

Für einen ganz großen Auftritt sorgt ein Rock, der aus verschiedenen Stufen und Lagen von Stoff besteht. So ziehst du garantiert alle Blicke auf dich, Prinzessinnen-Gefühl inklusive.

Trend 3: Brautkleider mit Blumenapplikationen

Wunderschön romantisch und ein wenig verspielt wirkt ein Hochzeitskleid mit aufgenähten Blumen. Diese kunstvollen Roben lassen Mädchenträume wahr werden.

Trend 4: Zweiteiler

Kombis aus Rock oder Hose und Oberteil oder ein Anzug sind im Moment mega angesagt. Es ist eine moderne und praktische Variante, da du die Teile einzeln weiterhin tragen kannst.

Trend 5: Brautkleider mit Metallic-Effekten

Klingt nach Disco, ist aber unglaublich glamourös und garantiert dir einen großen Auftritt. Wenn du auch im Alltag Bling-Bling schätzt, wirst du diese Roben lieben.

Trend 6: Brautkleider mit Statement-Ärmeln

Extravagant und topaktuell sind Hochzeitskleider mit besonders gearbeiteten Ärmeln. Diese können lang oder kurz sein, bestickt oder plissiert, sie garantieren einen speziellen Look.

Trend 7: One-Shoulder-Brautkleider

Trend 8: Der raffinierte One-Shoulder-Schnitt setzt deinen Oberkörper wunderbar in Szene. Egal ob schlicht oder mit Applikationen oder drapiertem Stoff, diese asymmetrischen Kleider ziehen alle Blicke auf sich.

Trend 8: Brautkleider mit Spaghettiträgern

Schlichte Schnitte kombiniert mit dünnen Trägern sind wunderbar zart und elegant. Zusammen mit einem weich fallenden Rock entstehen märchenhafte Traumkleider.

9. Brautkleider mit Cape

Sie erinnern ein wenig an vergangene Zeiten und sind gleichzeitig en vogue – Hochzeitskleider mit passendem Cape. So brauchst du keinen Schleier und hast dennoch einen ähnlichen Effekt.

Die verschiedenen Brautkleid-Stile

Es gibt tatsächlich eine riesige Auswahl an Brautmode, von echt günstig bis zum Preis eines gehobenen Mittelklassewagens und vom schlichten Kleid bis zum Disney-Prinzessinnen-Look. Für dich ist zunächst einmal wichtig, welche Art von Kleid dir wirklich gefällt. Und natürlich auch, welcher Schnitt dir steht.

Genauso wie jede andere Form von Kleidung ist auch Brautmode dem Zeitgeist unterworfen. Aus diesem Grund wechselt die Kollektion der Designer jede Saison, klassische Brautkleider sind aber ebenfalls immer verfügbar. Wichtig ist natürlich, dass du nicht nur nach dem gehst, was gerade neu ist, sondern danach, was du dir persönlich wünschst.

A-Linie

Brautkleider in A-Linien-Form sind am Oberkörper eng geschnitten und gehen dann in einen weiten, fließenden Rock über. Das Oberteil kann eine Korsage mit und ohne Ärmel oder Träger sein, aber auch langärmelig. Es kann mit Spitze besetzt oder ganz schlicht sein. Auch der Rock kann unterschiedlich ausfallen – entweder sehr weit mit viel Tüll oder gerade mal die Figur umspielend. Die A-Linie ist ein echter Allrounder und aus diesem Grund in allen Größen als Hochzeitskleid extrem beliebt.

Wem steht’s?

Brautkleider in A-Linie stehen wirklich jeder Braut, egal ob groß oder klein, superschlank oder schön kurvig. Etwaige Problemzonen werden durch den weiten Rock perfekt kaschiert. Bei einer großen Oberweite sind Träger oder Ärmel aber zu empfehlen, damit das Kleid auch wirklich gut sitzt und du dich den ganzen Tag über wohlfühlst.
Passt zu Figurtyp: A, H, X, O und V

© Elfenkleid

Empire

Bei diesem Hochzeitskleid ist die Taille sehr hoch angesetzt, nämlich meist direkt unter der Brust. Der Rock fällt gerade und fließend nach unten. So wird der Unterkörper optisch gestreckt. Auch bei diesem Schnitt werden etwaige Problemzonen wie Bauch, Hüfte und Oberschenkel perfekt kaschiert. Bei Schwangeren sind Kleider im Empire-Stil sehr beliebt, da der weich fließende Rock den Bauch nahezu verschwinden lässt. Busen und Dekolleté werden hingegen schön in Szene gesetzt und betont.

Wem steht’s?

Auch das Empire-Kleid steht nahezu jeder Braut. Großen Frauen steht es besonders gut, da ihre Beine noch länger wirken. Kleinere Frauen sollten keine bodenlange Variante tragen, da sonst ein wenig Silhouette verloren geht. Wenn du einen kräftigen Oberkörper mit viel Oberweite hast, solltest du lieber einen Schnitt wählen, der deiner Figur mehr schmeichelt.
Passt zu Figurtyp: A, H und X

© Steinecker

Fit and Flare

Fit and Flare bedeutet, dass das Kleid bis ca. oberhalb des Knies hauteng sitzt und dann in einen voluminösen Rock übergeht. Das Hochzeits-Kleid liegt also an Oberkörper, Taille, Hüfte und Po eng an. Der weite Rock bietet aber genügend Bewegungsfreiheit, um bequem sitzen sowie gehen und tanzen zu können. Sehr beliebt sind Fit-and-Flare-Kleider aus Spitze, da sie besonders romantisch und elegant wirken. Dieser Schnitt setzt deine Figur gekonnt in Szene und zeigt deine schönen weiblichen Rundungen.

Wem steht’s?

Diese Art von Brautkleid steht dir am besten, wenn du eine schlanke Sanduhr- oder Birnenfigur hast. Das bedeutet, dass weibliche Formen durchaus erwünscht sind, aber: Du kannst mit so einer Robe wirklich gar nichts kaschieren. Wenn du mit deinem Bauch oder deinen Hüften nicht zufrieden bist, solltest du von diesem Schnitt absehen. Bei ganz zart gebauten Frauen hat ein Fit and Flare ebenfalls nicht die gewünschte Wirkung.
Passt zu Figurtyp: A, X und V

© Steinecker

Meerjungfrau

Der Meerjungfrauen-Schnitt ähnelt Fit and Flare, ist aber bis zu den Knien eng anliegend geschnitten und wird erst dann weit. Die Kleider erinnern an die Flosse einer Meerjungfrau – daher stammt auch der Name des Stils. Diese Art von Hochzeitskleid wird meist von Bräuten gewählt, die ihren Sex-Appeal unterstreichen, aber nicht unbedingt viel nackte Haut zeigen wollen. Die weiblichen Rundungen werden perfekt in Szene gesetzt und sind ein echter Hingucker. Wenn das Kleid optimal passt, raubst du deinem Bräutigam bestimmt den Atem.

Wem steht’s?

Ehrlichkeit ist hier wichtig: Auch diese Brautkleider stehen nur wirklich schlanken Frauen mit einer weiblichen Silhouette. Hier kann nichts weggemogelt oder kaschiert werden. Wenn du nur ein kleines Bäuchlein hast, kannst du unter Umständen mit Shapewear ein wenig schummeln. Das solltest du aber unbedingt schon vor dem Tag der Hochzeit ausprobieren.
Passt zu Figurtyp: X und V

© Pronovias

Prinzessin

Einmal Prinzessin sein – welcher Zeitpunkt ist dafür besser geeignet als deine Hochzeit? Genau, keiner. Diese Brautkleider zeichnen ein enges Oberteil, meist eine Korsage, und ein voluminöser, ballonartiger Rock aus. Mit einem Reifrock wird der größtmögliche Effekt erzielt. Die Korsage ist oft reich verziert, zum Beispiel mit Bestickungen, Perlen, Spitze oder Glitzersteinen. Der mehrlagige Rock kann entweder ein reiner Traum aus Tüll oder ebenfalls mit Spitze oder Glitzer versehen sein.

Wem steht’s?

Da das Oberteil eng ist, ist ein schlanker Oberkörper von Vorteil, da sonst die Proportionen optisch nicht stimmen. Wenn du keine Riesin bist, sollte dein Rock vielleicht nicht ganz so voluminös ausfallen, damit dein Oberkörper nicht zu kurz wirkt. Zum Kaschieren ist dieser Schnitt allerdings perfekt: breite Hüften, kräftige Oberschenkel und ein kurviger Po verschwinden einfach unter dem ausladenden Rock.
Passt zu Figurtyp: A, H, O und X

© Pronovias

Vintage/Boho

Brautkleider dieses Stils liegen am Oberkörper meist eng, aber nicht hauteng an, während der Rock ab der Taille weich und fließend fällt. Vintage-Hochzeitskleider sind an den Boho- und Hippie-Look angelehnt und wirken besonders romantisch und verspielt. Die Oberteile sind bestickt, aus Spitze oder gehäkelt. Der Schnitt selbst ist klar und schlicht und es werden nicht viele Materialien gemixt. Der Boho-Stil ist seit Jahren sehr beliebt und passt sowohl für kirchliche als auch standesamtliche und freie Trauungen.

Wem steht’s?

Ein Vintage-Kleid wirkt sehr zart und verspielt. Wenn du über einen stämmigeren Körperbau verfügst, solltest du vielleicht nach einem anderen Modell greifen. Für große, schlanke Frauen ist der Boho-Stil perfekt, aber auch kleinere Frauen können ihn tragen, da die Silhouette meist schmal ist und der Stoff des Rockes die Figur fließend umspielt.
Passt zu Figurtyp: A, H, X und V

© Steinecker

Kurzes Brautkleid

Für eine standesamtliche oder freie Trauung kann es ruhig ein kurzes, am besten knielanges Hochzeitskleid sein. Dieses kann vom Schnitt her ganz unterschiedlich ausfallen. Egal ob hauteng, oben mit Korsage und unten mit weitem Rock oder ganz extravagant mit mehreren Lagen – es gibt hier unendlich viele Möglichkeiten. Sehr hübsch sind Modelle aus Spitze, die sehr feminin wirken. Schlichte Kleider aus Satin wirken sehr elegant und edel. Ein verspielter Rock aus Tüll wirkt modern und ein wenig verspielt. Im Sommer ist es natürlich besonders angenehm, in dieser luftigen Variante zu heiraten.

Wem steht’s?

Schöne Beine sind beinahe ein Muss, denn diese werden natürlich zur Schau gestellt. Ein kurzes Hochzeitskleid sieht an großen Frauen ganz wunderbar aus, sollte aber ebenfalls bis zum Knie reichen. Bei kleineren Frauen sollte das Modell nicht zu weit sein, damit die Proportionen nicht verloren gehen. Aus diesem Grund sollte auch die Taille betont werden.
Passt zu Figurtyp: A, H, X und V

© Elfenkleid

Welcher Figuren-Typ bist du?

© Foto: Gettyimages; Montage: STYLE UP YOUR LIFE!

Figurtyp A
Beim A-Typ (oft auch als Birnen-Form bezeichnet) ist der Oberkörper im Vergleich zu Hüfte und Oberschenkeln wesentlich schmaler. Prominentes Beispiel: Jennifer Lopez

Figurtyp H
Beim H-Typ haben Schultern und Hüfte fast genau die gleiche Breite, die Brüste sind meist flach und auch die Taille ist sehr schmal. Prominentes Beispiel: Keira Knightley

Figurtyp O
Man kennt diesen Typ auch als Apfel-Form. Ein rundlicher Körperbau mit in der Regel viel Oberweite und meist schlankeren Beinen. Prominentes Beispiel: Beth Dito

Figurtyp V
Beim V-Typ (auch Y-Typ-Form genannt) sind die Schulterpartie stärker ausgeprägt, die Brust ist flacher und die Hüfte eher schmal.  Prominentes Beispiel: Charlène von Monaco.

Figurtyp X
Hier spricht man von der klassischen Sanduhr-Form. Oft werden die Traum-Maße: 90-60-90 im selben Atemzug genannt. Die Oberweite, etwa 75 B, die Taille sehr schmal und die Hüfte hat weibliche Rundungen. Prominentes Beispiel: Heidi Klum

 

Braut-Accessoires: Das brauchst du zusätzlich zum Brautkleid

Natürlich brauchst du nicht nur ein Kleid, sondern auch Schuhe und Accessoires, um den Look perfekt zu machen und deinen Bräutigam von den Socken zu hauen. Es kommt auf die kleinen, aber feinen Details an, die optisch etwas hermachen und bequem zu tragen sein sollen.

Schuhe

Es ist wirklich essentiell, dass deine Schuhe für die Hochzeit bequem sind. Immerhin wirst du sie für viele Stunden tragen. Du musst damit sowohl würdevoll schreiten als auch viel herumgehen und wild tanzen können. Ist das alles möglich, dann sind sie richtig. Bei einem bodenlangen Kleid ist es beinahe egal, was du an den Füßen trägst. Hochzeits-Sneakers werden immer beliebter und werden spätestens für die Feier sehr gerne getragen.

Wenn du bei der Trauung und für die Fotos auf deine heiß geliebten High Heels nicht verzichten willst, kannst du einfach ein Schuh-Paar zum Wechseln mitnehmen.

Ein guter Mittelweg sind Braut-Schuhe aus dem Fachgeschäft, die einen Absatz haben, aber wie gemacht für einen langen Tag inklusive Party auf der Tanzfläche sind. Wenn deine Schuhe neu sind, solltest du sie vor der Hochzeit unbedingt einlaufen. Blasen an den Füßen kannst du nun wirklich nicht gebrauchen.

Schleier

Gerade bei kirchlichen Trauungen wird noch immer gerne – ganz traditionell –  ein Schleier getragen. Dieser kann von Länge und Machart her ganz unterschiedlich ausfallen, er soll deinem Hochzeitskleid aber auf keinem Fall die Show stehlen. Dein Brautkleid soll im Mittelpunkt stehen und nicht vom Schleier verschluckt werden.

Falls du also einen bodenlangen wählst, sollte es eher schlicht ausfallen. Bedenke auch, dass ein langer Schleier nicht ganz so praktisch ist, stelle also sicher, dass dir im Zweifelsfall immer jemand zur Seite steht, der sich des Schleiers annimmt.

Unvergessen: Meghans Mega-Schleier bei ihrer Hochzeit mit Prinz Harry

Die verschiedenen Arten von Schleiern

Birdcage: Es handelt sich dabei um einen besonders kurzen Brautschleier, der vor dem Gesicht getragen wird und bis unter die Augen, zur Nase oder zum Kinn reicht. Er besteht meist aus Netzstoff und passt besonders gut zu Kleidung und Styling im Stil der 20er-Jahre.

Pouf: Auch der Pouf ist ein kurzer Schleier. Dieser ist voluminös und mehrlagig und abstehend designt. Aufgrund seiner Extravaganz wird dieser Brauschleier gerne zu schlichteren, eleganten Kleidern gewählt. Auch zu kurzen Hochzeitskleidern passt er sehr gut.

Blusher: Der Blusher ist meist schulterlang und wird vor dem Gesicht getragen, um dann beim Kuss gelüftet zu werden. Er wird gerne mit einem längeren, hinten getragenen Schleier kombiniert und sorgt für einen ganz klassischen Look.

Ellenbogen/Taillen-Schleier: Der Name verrät schon die Länge des Schleiers, die als sehr praktisch gilt und sehr gerne gewählt wird. Diese Art von Schleier passt zu den unterschiedlichsten Kleidern und Stilen.

Fingerspitzen-Schleier: Dieser Schleier in mittlerer Länge ist ebenfalls eine sehr beliebte Variante. Er umspielt die Silhouette des Kleides und wird gerne mit Roben mit weniger ausladenden Röcken kombiniert. Das Gesamtbild wirkt sehr edel und elegant.

Kirchen- und Kathedralanschleier: Es handelt sich um bodenlange und somit die imposantesten Schleier. Sie ersetzen die Schleppe eines Kleides oder werden über diese gelegt. Der Kathedralenschleier ist die längste Schleier-Variante.

Mantilla-Schleier: Es handelt sich dabei um eine spanische, runde Form des Schleiers, die eine Einfassung aus Spitze aufweist oder ganz aus diesem Stoff bestehen kann. Diese Variante rahmt das Gesicht ein und kann verschiedene Länge haben.

Brautschleider-Trends 2020

Die Befestigung des Schleiers

Der Brautschleier wird üblicherweise unter oder über der Frisur fixiert. Viele Modelle haben einen integrierten Haarkamm, den du einfach in dein Haar stecken kannst. Damit auch nichts wackelt und der Schleier den ganzen Tag hält, kannst du ihn zusätzlich mit Haarnadeln befestigen. Schleier ohne Kamm können mit Haarnadeln an deiner Frisur angebracht werden. Auch zu einem Dutt kann problemlos ein Schleier getragen werden, da dieser darunter oder auch darüber befestigt werden kann.

Auch Haaraccessoires wie Diadem oder Fascinator können problemlos mit einem Schleier kombiniert werden. Wichtig ist, dass alles bequem sitzt und dich nicht stört. Den richtigen Halt probierst du am besten aus, indem du ein paar Schritte gehst und dich auch drehst. Falls etwas wackelt, kannst du immer noch nachrüsten.

Schmuck

Die Wahl des Schmuckes ist immer eine individuelle Entscheidung. Wenn du gerne viel Schmuck trägst, kannst du das auch bei deiner Hochzeit tun. Achte nur darauf, dass dieser das Kleid wirklich ergänzt und es nicht erschlägt. Auch zurückhaltender Schmuck wie kleine Ohrringe und eine zarte Kette kann wunderschön sein und kommt bei einer Hochsteckfrisur besonders gut zur Geltung.

Beim Schmuck kann man gemäß der Tradition auch auf „Etwas Neues, etwas Altes, etwas Blaues oder etwas Geborgtes“ zurückgreifen. Vielleicht borgt dir deine beste Freundin ihr Lieblingsarmband oder du trägst die Perlen deiner Großmutter. So hat das jeweilige Stück eine persönliche Bedeutung für dich und kann auch ein Glücksbringer sein.

Haar-Schmuck

Auch für das Haar gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, es zu schmücken. Kleine Perlen, Haarreif, Blumenkranz, Schmuckkamm oder Tiara ergänzen deine Frisur und sorgen für einen tollen Hingucker. Wenn deine Frisur ohnehin schon sehr aufwendig und kunstvoll ist, sollte dein Haarschmuck schlichter sein, da sonst eins dem anderen die Show stiehlt.

Gerade bei kurzen Haaren erhältst du mit Haar-Schmuck einen tollen Effekt, da kunstvolles Hochstecken oder Flechten meist wegfällt. Hier kommt zum Beispiel ein Blumenkranz besonders toll zur Geltung.

Tasche

Fashionistas hören es wahrscheinlich ungern, aber eine Handtasche ist nicht zwingend nötig. Zumindest brauchst du sie nicht für dein Outfit. Natürlich ist es praktisch, wenn du irgendwo eine Bag strategisch gut platzierst, damit du so wichtige Dinge wie Deo, Puder, Taschentücher und Lippenstift bei dir hast.

Dieses Survival-Kit sollte sich in einer schlichten Tasche befinden, am besten passt sie farblich perfekt zu deinem Brautkleid. Beliebt sind kleine Beutel, die nicht nur praktisch, sondern auch optisch sehr ansprechend sind. Eine schöne Clutch ist natürlich ebenfalls eine gute Wahl und kann dir auch nach deiner Hochzeit noch viel Freude machen.

Lass dich inspirieren

Durch Social Media wie Instagram hast du die Möglichkeit, dich von den Styles von Stars und Influencern inspirieren zu lassen. Sie lassen ihre Follower oft einen großen Teil der Hochzeit und Vorbereitungen miterleben. Nicht zuletzt zeigen sie am großen Tag ihr wunderschönes Brautkleid samt passendem Styling.

Christl Clear in einem speziell für sie angefertigten Kleid in A-Linie von Bugaric.
Miranda Kerr in einer traumhaften Haute-Couture-Robe in A-Linie von Dior.
Kate Upton in einer langärmeligen A-Linie von Valentino.
Kim Kardashian in einer Fit-and-Flare-Robe von Givenchy.
Sarah Harrison in einem bezaubernden Prinzessinnenkleid.
Hailey Bieber in einem wunderschönen Meerjungfrauen-Kleid von Virgil Abloh für Off-White.
Chiara Ferragni in einem Haute-Couture-Prinzessinnenkleid von Dior.

Gut zu wissen

Wo kann ich mein Brautkleid kaufen?

Wenn du ein etwas kleineres Budget hast, kannst du  im Internet nach Schnäppchen stöbern. Sei dir aber bewusst, dass die Qualität hier oft nicht das hält, was sie verspricht. Der Vorteil ist, dass du online sofort siehst, welches Kleid in welchen Größen verfügbar ist.


Die beste Beratung erhältst du, wenn du ein Fachgeschäft für Brautmode aufsuchst. Hier wird dein Kleid dann auch gleich so geändert, dass es dir perfekt passt. Ein weiterer Tipp, wenn du beim Brautkleid gerne etwas sparen würdest, ist ein gebrauchtes. Dafür gibt es einerseits eigene Geschäfte, du wirst aber auf den entsprechenden Plattformen auch online fündig.


Eine weitere Möglichkeit ist, dir dein perfektes Hochzeitskleid anhand einer Vorlage oder deiner Vorstellungen schneidern zu lassen. So bekommst du deine ganz individuelle Traumrobe auf den Leib geschneidert.

Wen soll ich zum Brautkleidkauf mitnehmen?

Manche zukünftige Bräute beschränken ihre Begleitung auf Familienmitglieder wie Mama, Oma und Schwester. Andere wollen auf ihre besten Freundinnen nicht verzichten und nehmen zum Beispiel ihre engsten Freundinngen und ihre Mama mit.

Nimm niemanden mit, bei dem du weißt, dass der- oder diejenige einen komplett anderen Stil als du hast und das aber nur schwer akzeptieren kann. In diesem Fall sind unnötige Diskussionen vorprogrammiert.

Wann soll ich mein Brautkleid kaufen?

Allgemein gilt, je früher, desto besser. Wenn du dir ein Hochzeitskleid schneidern lässt, solltest du dir und dem Schneider genug Zeit geben – es gibt ein Vorgespräch, mehrere Anproben und dann den letzten Termin, wo das Kleid final anprobiert wird. Das kann schon 4 bis 6 Monate in Anspruch nehmen.

Auch wenn du dir ein Kleid in einem Geschäft für Brautmode aussuchst, wird es ziemlich sicher extra für dich bestellt und wird dann noch perfekt an dich angepasst. Du musst hier mit einem Zeitraum von 4 bis 6 Monaten rechnen, bis du dein Brautkleid mit nach Hause nehmen kannst.

Schneller geht es , wenn du dein Kleid online oder in einem Secondhand-Geschäft kaufst. Es kann aber sein, dass du dein Hochzeitskleid trotzdem noch ändern lassen musst, damit es perfekt passt. Man kann also sagen, dass du spätestens ein halbes Jahr vor der Hochzeit dein Kleid ausgesucht haben solltest.

Was kostet ein Brautkleid?

Realistisch gesehen geht es bei € 400,- los, bis nach oben gibt es kaum Grenzen. Die meisten Frauen geben zwischen € 1.000,- und € 2.000,- für ihr Kleid aus. Die günstigeren Brautkleider sind nicht unbedingt Hochzeitskleider, sondern einfach weiße Kleider, die man auch für eine Hochzeit anziehen kann. Auch das ist eine gute Lösung, wenn dein Budget kleiner ist.

Die Chance auf eine echte Traumrobe zum kleinen Preis hast du, wenn du ein gebrauchtes Kleid kaufst. Viele Frauen verkaufen ihre Brautkleider nach der Hochzeit. Auch ein Kleid, das du dir beim Schneider deines Vertrauens anfertigen lässt, kann günstiger sein als ein Kleid von der Stange. Triff deine Entscheidung danach, was am besten zu dir, aber auch zu deinem Geldbeutel passt.  

Vergiss nicht, Schuhe, Accessoires, Schmuck und Schleier (wenn du einen möchtest) ebenfalls in dein Budget einzuplanen. Auch hier ist noch mit ein paar hundert Euro extra zu rechnen.

Welche Unterwäsche soll ich unter dem Brautkleid tragen?

Die Wahl der Unterwäsche richtet sich unter anderem nach dem jeweiligen Kleid. Manchmal brauchst du gar keinen BH, weil in das Kleid Körbchen eingenäht sind. Das ist optimal, da deine Brüste einerseits Halt haben, du andererseits aber nicht so viele Schichten anhast.

Wenn dein Hochzeitskleid einen schönen Rückenausschnitt hat, mit Tattoospitze besetzt ist oder durchsichtig ist, solltest du auf einen BH verzichten. Du kannst entweder Haftschalen verwenden oder einfach nur deine Brustwarzen abkleben.

Mit dem Gedanken an die Hochzeitsnacht im Hinterkopf  kannst du natürlich besonders schöne Dessous kaufen – dein Bräutigam wird es sicher zu schätzen wissen.

Welche Brautkleid-Farbe passt zu mir?

Brautkleider bewegen sich in den Grundtönen Schneeweiß, Cremeweiß, Champagner, Ivory (Elfenbein) und Rosé/Blush. Schneeweiß lässt dich schnell blass wirken und steht Bräuten mit dunklerer Haut am besten. Wenn du helle Haut hast, solltest du besser zu Cremeweiß oder Ivory greifen – der Elfenbeinton passt zu jedem Teint.

Zu einem Kleid in Champagner solltest du greifen, wenn du dunkelblondes Haar und helle bis mittelbraune Haut hast. Diese Nuance schmeichelt dir besonders. Brautkleider in einem Rosé-Ton sind noch immer sehr beliebt, können an blonden, hellhäutigen Bräuten aber sehr Barbie-mäßig aussehen. Besser passen sie zu Frauen mit schwarzem oder braunen Haar und dunklerem Teint.

Wie bewahre ich mein Brautkleid am besten auf?

Am wichtigsten ist, dass dein Kleid Träger oder Ärmel hat, damit dein Busen genügend Halt hat. Eine klassische A-Linie sorgt für besonders schöne Proportionen und kann hier die richtige Wahl sein. Auch ein Prinzessinnenkleid mit Corsage kann bei großer Oberweite sehr schön aussehen, wenn diese gut verpackt ist und auch durch einen guten BH unterstützt wird.

Der Ausschnitt spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Setze auf einen V-, Herz- oder runden Ausschnitt, um dein Dekolleté schön in Szene zu setzen. Achte darauf, dass das Oberteil schlichter ausfällt, damit dein Busen nicht noch größer wirkt.

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