Die Pinguinbabys kamen im Doppelpack

Zwei flauschige, graue Knäule bringen derzeit im Tiergarten Schönbrunn in Wien die Besucher zum Dahinschmelzen. Es handelt sich hierbei wahrhaft um eine Sensation, denn zum ersten Mal seit Beginn der Königspinguin-Haltung 1975 kamen gleich zwei Küken zur Welt.

"Die Zucht von Königspinguinen gelingt in Zoos nach wie vor selten. Wir haben die zweitgrößte Pinguinart schon oft erfolgreich gezüchtet, aber bis jetzt gab es stets nur ein Küken. Dass es heuer gleich zwei sind, ist ein riesiger Erfolg", erklärt Tiergartendirektor Hering- Hagenbeck euphorisch.

Dieser Erfolg kam aber nicht ganz ohne Mühe zustande: Das Europäische Erhaltungszuchtprogramms (EEP) wurde zur Hilfe herangezogen, denn das Ziel war es  zu einem ausgeglichenen Geschlechterverhältnis zu gelangen und schlussendlich eine homogene Kolonie zu haben.

 

 

Die beiden Küken sind im Sommer geschlüpft, doch sie versteckten sich unter der Bauchfalte ihrer Eltern, wo sie gut geschützt waren. Mittlerweile sind die zwei kleinen Pinguine schon ein gutes Stück gewachsen - was vor allem der guten Fürsorge ihrer Eltern zu verdanken ist.

Ihr flauschiges Dunenkleid verlieren sie etwa im Alter von etwa zehn Monaten.

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