Worst & Best Dressed

Die spektakulärsten Looks der Met Gala– und wer danebenlag

Emma Chamberlain trägt Schmuck von Chopard © Chopard

Wenn sich die Türen des Metropolitan Museum of Art öffnen, ist eines garantiert: Mode wird zur Kunst. Die Met Gala gilt als die wichtigste Nacht der Fashion-Welt – und auch heuer lieferten die Stars wieder Gesprächsstoff.

Das diesjährige Motto der Met Gala "Fashion is Art" gab den Stars viel Raum für individuelle Mode-Statements und verwandelte den roten Teppich erneut in eine Bühne für extravagante Couture. Genau daraus entstanden auch dieses Jahr wieder die größten Fashion-Momente – von absoluten Hinguckern bis hin zu Looks, die für Diskussionen sorgten. Hier sind unsere Best & Worst Dressed.

Best Dressed: Diese Looks bleiben im Kopf

Heidi Klum überzeugte bei der Met Gala mit einem Look, der durch seine skulpturale, fast statuenhafte Anmutung sofort ins Auge fiel und an ihre berühmten, oft aufwendig inszenierten Halloween-Kostüme erinnerte. Mit viel Liebe zum Detail und einem klaren Gespür für große Auftritte bewies sie mit Mike Marino, dass sie es wie kaum eine andere versteht, aus Mode ein echtes visuelles Spektakel zu machen.

Sänger und Schauspieler Ben Platt sorgte bei der Met Gala mit einem kunstvoll gestalteten Look für Aufmerksamkeit, der in Zusammenarbeit mit dem Designerlabel Tanner Fletcher entstand. Sein Outfit war direkt von Georges Seurats berühmtem Gemälde „A Sunday Afternoon on the Island of La Grande Jatte“ inspiriert und übersetzte das Kunstwerk in einen tragbaren, detailreichen Anzug, der das diesjährige „Fashion as Art“-Thema besonders klar aufgriff.
 

Emma Chamberlain setzte bei der Met Gala auf einen kunstvoll gestalteten, farbintensiven Couture-Look von Mugler, entworfen unter der kreativen Leitung von Miguel Castro Freitas und gemeinsam mit Stylist Jared Ellner kuratiert. Ihr Outfit war wie ein wandelndes Gemälde gestaltet – inspiriert von Malerei.

Emma Chamberlain trägt Schmuck von Chopard © Chopard

Sabrina Carpenter sorgte bei der Met Gala mit einem besonders kunstvollen Look für Aufsehen: Sie trug ein maßgeschneidertes Dior-Kleid, das aus Filmstreifen gefertigt war und Szenen aus dem Klassiker „Sabrina“ mit Audrey Hepburn zeigte.

Sabrina Carpenter © Chopin

Worst Dressed: Diese Looks haben uns nicht überzeugt

Kim Kardashian sorgte bei der Met Gala diesmal für gemischte Reaktionen: Ihr Look von Künstler Allen Jones wirkte im Vergleich zu den sonst so extravaganten Red-Carpet-Momenten überraschend zurückhaltend. Gerade bei einem Motto, das nach Kunst und Kreativität verlangt, erschien das Outfit vielen zu schlicht und wenig mutig – ein seltener Fall, in dem weniger eben nicht mehr war.

Gigi Hadid landete bei der Met Gala für viele überraschend auf einigen „Worst Dressed“-Listen: Ihr Look von Versace wirkte im Vergleich zum künstlerischen Anspruch des Abends etwas zu vorhersehbar und zu wenig mutig. Statt eines starken Statements setzte sie auf eine eher klassische Silhouette – stilvoll, aber für diesen Anlass einfach nicht spektakulär genug.

Cardi B sorgte bei der Met Gala diesmal für gemischte Reaktionen: Ihr Look von Schiaparelli war zwar wie gewohnt extravagant, wirkte für viele jedoch etwas überladen und weniger stimmig als ihre bisherigen Red-Carpet-Auftritte. Gerade im Vergleich zu ihren sonst so ikonischen Met-Gala-Momenten blieb der große Wow-Effekt diesmal aus.

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