Frauen erleben im Schlafzimmer seltener einen Höhepunkt
Viele Frauen sind der Meinung, dass das Liebesspiel ohne Orgasmus genauso schön sein kann wie das Gefühl, welches beim Höhepunkt entsteht. Dennoch gehört für die meisten der Orgasmen zu einem erfüllten Sexleben dazu.
Dass Frauen viel seltener zum Höhepunkt kommen, zeigt der sogenannte Orgasmus-Gap. Dieser verrät nämlich, dass 95 Prozent der heterosexuellen Männer beim Sex fast immer kommen, während Frauen hingegen leer ausgehen. Eine Studie zeigt, dass lediglich 65 Prozent der Frauen beim Sex einen Orgasmus haben.
Doch die Wissenschaft hat eine weitere Erkenntnis zum Thema "weiblicher Höhepunkt" gewonnen: Es gibt eine bestimmte Art Frau, die häufiger einen Orgasmus erlebt.
Sexualwissenschaftlerin Andrea Burri hat für ihre Studie über 4000 Frauen zwischen 18 und 33 Jahren zu ihrem Sexleben befragt. Dabei hat sie dieses spannende Detail festgestellt: Frauen mit einer hohen emotionalen Intelligenz kommen im Schlafzimmer öfter zum Höhepunkt.
Stellt man Frauen mit einer hohen und einer niedrigen emotionalen Intelligenz einander gegenüber, stellt man fest, dass die ersteren sogar dreimal häufiger einen Orgasmus erleben.
Die Forschung erklärt dieses Phänomen damit, dass emotional intelligentere Personen empathischer sind. Dies führt dazu, dass sie sich besser in andere hineinversetzen können. Das kommt ihnen im Schlafzimmer zugute.
Weiters schreibt man diesem Typ Frau noch eine wichtige Charaktereigenschaft zu: Emotional intelligente Frauen sind selbstbewusster und direkter. Dies kann im Bett sehr vorteilhaft sein, denn so können sie ihre Vorlieben besser kommunizieren und das Liebesspiel damit verbessern.
Das zeigt noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, mit seinem Partner über sexuellen Vorlieben und Bedürfnisse zu sprechen.