SCHOCK-BEICHTE!

„Ich dachte, ich sterbe!“ Sylvester Stallone enthüllt sein jahrelanges Leiden mit Bulimie und Substanzmissbrauch

© Quelle: Sylvester Stallone privat / Instagram

Er ist der Mann, der als „Rocky“ scheinbar jeden Gegner zu Boden schicken konnte. Durchtrainiert bis zum letzten Muskel, eisern, unverwüstlich – dieses Bild machte Sylvester Stallone (80) zur Hollywood-Legende. Doch hinter der stählernen Fassade spielte sich offenbar ein Kampf ab, von dem jahrzehntelang kaum jemand etwas wusste.

In einem ungewöhnlich offenen Interview mit „New York Times“-Journalistin Lulu Garcia-Navarro lässt Sylvester Stallone jetzt tief blicken – und enthüllt dabei gleich mehrere bislang unbekannte Kapitel seines Lebens.

Für „Rocky III“ trieb er seinen Körper ans Limit

Anfang der 80er-Jahre wollte Stallone für „Rocky III“ offenbar eines: den perfekten Körper. Dafür trainierte der Schauspieler geradezu besessen. Gewichtheben, Boxen, Schwimmen, dazu eine extrem kalorienarme Ernährung.

Das Ergebnis: Nach eigenen Angaben sank sein Körperfettanteil zeitweise auf unglaubliche 2,6 Prozent.

Doch irgendwann ging es längst nicht mehr nur um Fitness. Stallone beschreibt seine damalige Fixierung auf seinen Körper rückblickend als regelrechte Obsession. Schließlich entwickelte er nach eigener Aussage Bulimie. Er habe Essen teilweise nicht bei sich behalten können – beziehungsweise es gar nicht behalten wollen. Zu groß sei die Angst gewesen, seine hart erarbeitete Form wieder zu verlieren.

Und Stallone macht noch ein weiteres Geständnis: Auch Steroide gehörten damals zu seinem Programm. Der Hollywood-Star berichtet von einem Rhythmus aus jeweils sechs Wochen Einnahme und sechs Wochen Pause.

Erst viele Jahre später gelang ihm nach eigener Darstellung der Ausstieg aus diesem extremen Körperkult. Für seine Rolle in „Cop Land“ musste Stallone 1997 rund 40 Pfund zunehmen – und durchbrach damit schließlich den Kreislauf.

Doch es gab noch einen ganz anderen Kampf

Denn während Stallone auf der Leinwand einen Gegner nach dem anderen niederschlug, wurde er abseits der Kameras von etwas völlig anderem überwältigt: massiven Angstzuständen.

Seine erste derartige Attacke erlebte er nach eigenen Angaben mit 36 Jahren. Während er in einem dunklen Vorführraum Filmmaterial ansah, wurde ihm plötzlich heiß, seine Nackenhaare stellten sich auf – und Stallone war überzeugt, dass er sterben würde.

Kurz darauf ging er zu Boden.

Und es blieb offenbar nicht bei diesem einen Erlebnis. Stallone erzählt, dass ihn solche Zustände danach immer wieder heimsuchten – und bis heute auftreten können.

Besonders Menschenmengen können ihm offenbar zusetzen. Selbst bei Veranstaltungen mit seiner Frau kann es passieren, dass ein Raum immer voller wird und Stallone plötzlich merkt: Er muss raus. Seine Frau hilft ihm dann, ins Freie zu gelangen.

Wichtig dabei: Stallone selbst bezeichnet die Episoden in den veröffentlichten Aussagen nicht ausdrücklich als medizinisch diagnostizierte Panikstörung. Er beschreibt jedoch schwere, wiederkehrende Angstattacken, die ihn seit Jahrzehnten begleiten.

Der härteste Gegner war unsichtbar

Kaum ein Hollywood-Körper wurde in den 80er-Jahren derart zum Symbol für Stärke wie jener von Sylvester Stallone. Millionen Männer wollten aussehen wie „Rocky“ oder „Rambo“.

Jetzt zeigt sich, welchen Preis Stallone für dieses vermeintliche Ideal zeitweise zahlte.

Der Mann, der auf der Leinwand immer wieder aufstand, kämpfte hinter den Kulissen mit Essstörung, extremem Körperdruck, Steroiden und Angstzuständen.

Und manche dieser Kämpfe begleiten ihn offenbar bis heute.

Mehr zum Thema
Themen Promi-News

Watch next