Norwegen macht den ersten Schritt

Das wird einen Aufschrei geben, sobald Influencer keine retuschierten Bilder mehr auf Instagram posten dürfen. Nur noch die pure Natürlichkeit – pickelige Gesichter, Fettpölsterchen an allen Stellen und Hamsterbäckchen. Die Realität wäre wieder auf Social Media angekommen.

Bis wir aber so weit sind, wird noch viele Fake-Schönheit verbreitet werden. Immerhin hat Norwegen den ersten Schritt in die richtige Richtung gesetzt. Das Vorreiter-Land geht zwar nicht soweit, dass retuschierte Fotos verbannt werden, führt aber eine Kennzeichnungspflicht ein.

Das heißt, sobald auf einem Foto Körperform, Größe oder die Haut durch Retusche oder andere Filter verändert werden, muss dies klar gekennzeichnet sein. Das gilt für alle Werbetreibenden und Gestalter von AnzeigenInfluencer fallen somit auch in diese Kategorie.

Das beschlossene Gesetz soll im Juli 2023 in Norwegen in Kraft treten. Bei Verstößen drohen Strafzahlungen und sogar Haftstrafen.

„Ein historischer Sieg“ im Kampf gegen den Körperdruck, heißt es von der norwegischen Regierung.

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