Cat: "Ich war früher viel im Schönheitswahn durch den Druck aus der Öffentlichkeit..."

ATV-Sternchen Cat durchlebt gerade einen spannenden Prozess: Sie bewegt sich immer weiter weg von vermeintlichen Schönheitsidealen und dem Druck der Social Media Welt hin zu ihre eigenen, ganz natürlichen Schönheitsvorstellungen. 

"Ich war früher viel im Schönheitswahn durch den Druck aus der Öffentlichkeit und meinem Job als Tattoomodel - da muss man ja auffallen", erzählt Cat im Interview mit STYLE UP YOUR LIFE!-Redakteurin Jovana Borojevic. Dennoch betont sie, dass es für sie in erster Linie immer entscheidend war, dass sie sich selbst gefällt. "Im Nachhinein war es  wichtig, das alles zu machen, also die OPS und Tattoos - damals habe ich mir so gefallen."

Der Weg zur Natürlichkeit war ein langer Prozess: "Vor etwa fünf Jahren fand ich meine gemachten Brüste zu groß und das hat mir dann gar nicht mehr gefallen. Ich habe mich einfach nicht mehr wohlgefühlt mit der Oberweite. Mir geht es auch psychisch einfach viel besser, seidem ich die Brustverkleinerung hatte." Dennoch bereute sie ihre damalige Brustvergrößerung nicht. Sie betont: "Ich  bereue prinzipiell gar nichts. Ich finde es nur wichtig, dass man sich bewusst ist, dass es eine Phase ist und nicht etwas, was ich für immer schön finde und will."

Nach der Brustverkleinerung fing das ATV-Sternchen an, die Tattoos in ihrem Gesicht zu überschminken. Plötzlich gefiel sie sich ganz ohne die bunten Bildchen besser. Das war auch der Grund, warum sie die Fotos aus ihrer Zeit als Tattoomodel von Instagram gelöscht hat. "Ich habe die Tattoomodel-Fotos und die Bikinifotos gelöscht, weil ich mich nicht mehr damit identifiziere. Ich brauche das alles nicht mehr als Aushängeschild. Es war eine Phase und die ist nun vorbei und das ist okay." Als sie die Entscheidung traf, sich die Tattoos stechen zu lassen, wusste sie, dass sie nicht für immer auf ihrem Körper bleiben werden. "Mir ist wichtig, dass ich mich wohlfühle", betont Cat. 

"Ich habe nicht mehr den Drang herauszustechen.."

Mittlerweile setz das Tattoo-Model immer mehr auf Natürlichkeit. "Diese Optimierung ist unnötig. Ich habe nicht mehr den Drang herauszustechen - auch wenn Aufmerksamkeit damals nicht das Hauptmotiv für die Eingriffe war, so hat der Aspekt doch mitgewirkt."

Cat hat einen festen Entschluss gefasst: "Ich will keine unnötigen OPs mehr." Seit etwa drei Jahren verzichtet das ATV-Sternchen sogar komplett auf Unterspritzungen. Ihr Umfeld und ihre Fans sind begeistert von der "neuen" Cat. Das private Umfeld des ATV-Sternchens legt nicht so viel Wert darauf, ob es tätowiert oder geschminkt ist: "Für die ist das alles normal, also die ganzen Veränderungen. Ich bin ja trotzdem ich. Die kennen meine Seele."

Dennoch hat das Leben in der Öffentlichkeit auch seine Schattenseiten. Hate-Kommentare ziehen nicht spurlos an der Wienerin vorbei, doch sie hat einen guten Umgang damit gefunden: "Ich nehme mir das nicht mehr so zu Herzen wie früher."

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