Staatsschutz ermittelt gegen Melanie Müller

Aufregung um Melanie Müller! Ein Video von einem ihrer Auftritte in Deutschland hat jetzt sogar den Staatsschutz auf den Plan gerufen. Der Grund: Die Ballermann-Sängerin soll laut einem Bericht der Bildzeitung auf offener Bühne mehrfach den verbotenen Hitlergruß gezeigt haben. "Alle verfügbaren Aufnahmen von dem Abend werden vom Staatsschutz analysiert und die Beteiligten befragt", wird die Behörden-Sprecherin Marielle Koeckeritz in dem Artikel zitiert.

Starfanzeige wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sei von Amts wegen bereits gestellt worden. Melanie Müller selbst hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert. Es gilt die Unschuldsvermutung. Zuvor hatte Müller noch auf Instagram betont, dass zu ihrem Publikum "keine Nazis" gehören würden. 

Konkret geht es um einen 16-Sekunden-Clip, der zeigt, wie sie mit dem Mikro in der Hand einen Schlachtruf der Fußball-Szene anstimmt: "Ost, Ost, Ostdeutschland". Dabei reißt die Sängerin insgesamt achtmal den ausgetreckten rechten Arm nach oben. Eine Aktion, die ihrem Publikum gefallen haben dürfte: Der Club, in dem sich die Szenen abgespielt haben, soll Treffpunkt der Rockergruppe "Rowdys Eastside" sein, bei der auch rechtsextreme Hooligans Mitglied sind.

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