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Warum Mikroplastik in Kosmetik schädlich ist

In vielen Kosmetika wird nach wie vor umweltschädliches Mikroplastik verwendet. © Gettyimages

Nutzlos für die Pflege der Haut und schlecht für die Umwelt. Mikroplastik hat in Kosmetikartikeln nichts zu suchen und dennoch ist es nach wie vor darin zu finden. So vermeidet ihr den Griff zu den schädlichen Produkten.

Was ist Mikroplastik eigentlich?

Während man im Moment drauf und dran ist, Supermärkte – so weit es geht – frei von Plastik zu machen, ist es in der Kosmetikindustrie noch immer Gang und Gäbe, Mikroplastik zu verwenden. Als Mikroplastik werden Kunststoff-Teilchen bezeichnet, die kleiner als fünf Millimeter bis in den Nanometerbereich sind.

Wo steckt es drin?

Gerne verstecken sich diese Teilchen als Perlen in der Zahnpasta oder in einem Peeling. Unauffälliger und genauso gefährlich ist flüssiges Mikroplastik, das dann in Duschgels & Co. steckt. Es wird also in fester Form als Schleifmittel und in flüssiger als Füllstoff und Bindemittel in Kosmetika eingesetzt. Diese lässt uns dann besonders schön glitzern oder bunt aussehen.

Wenn du sichergehen willst, dass sich in deiner Kosmetik kein Mikroplastik befindet, solltest du dich informieren und auf Naturkosmetikmarken setzen. Aber auch hier schadet natürlich ein Blick auf die Inhaltsstoffe nicht.

In Produkten bekannter Marken wurde Mikroplastik gefunden. Deshalb Finger weg von Pflege, die folgende Inhaltsangaben enthalten. Diese Abkürzungen weisen auf Plastik in den Produkten hin:

EVA (Ethylenvinylacetatcopolymer)

PA (Polyamid, Nylon-12, Nylon-6, Nylon 66)

PE (Polyethylen)

PES (Polyester)

PET (Plyethylenterephtalat)

PI (Polyimid, Polyimid-1)

PP (Polypropylen)

PUR (Polyurethan)

So gelangt Mikroplastik in die Meere

Blöd nur, dass die winzigen Partikel Kläranlagen ganz easy überwinden können und so über unser Abwasser in die Gewässer gelangen. In Seen, Flüssen und Meeren wurde bereits Mikroplastik gefunden – sogar in der Tiefsee. Diese Plastikteilchen sind wasserunlöslich, schwer abbaubar und können sich in Organismen anreichern.

So gelangt es in die Nahrungskette

Die leichten kleinen Teilchen schwimmen mit dem Plankton an der Oberfläche des Wassers und werden von Fischen aufgenommen. Schlimm, denn das Plastik verletzt ihre Schleimhäute, belegt die Atmungsorgane und führt letztendlich zu deren qualvollen Tod. Häufig landen mit Mikroplastik angereicherte Fische und Muscheln auch auf unseren Tellern.

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