Neue Details zum Tod von Stefanie P. sorgen jetzt für Entsetzen
Der Fall Stefanie P. wird immer düsterer: Neue Entwicklungen deuten darauf hin, dass die Grazer Influencerin nicht nur erwürgt worden ist, sondern womöglich auch Messerverletzungen erlitten hat. Der Tatverdächtige spricht jetzt von einem Unfall.
Der Fall rund um die getötete Grazer Influencerin Stefanie P. bekommt eine dramatische neue Wendung. Bislang war man davon ausgegangen, dass die junge Frau erwürgt worden ist, doch nun deutet vieles darauf hin, dass auch ein Messer im Spiel gewesen sein könnte. Diese Entwicklung rückt die Ermittlungen der steirischen Kriminalisten erneut in ein anderes Licht.
Noch liegt kein endgültiges Obduktionsergebnis vor, wie die Landespolizeidirektion Steiermark am Montag bestätigt hat. Damit ist weiterhin unklar, woran Stefanie P. tatsächlich starb. Allerdings sollen dem Richter zufolge "doch viel Blut" geflossen sein. Ein Umstand, der Zweifel nährt, dass Erwürgen die alleinige Todesursache war.
Ermittler prüfen nun auch Messer als Tatwerkzeug
Der 31-jährige Ex-Freund, ein in Slowenien geborener Mann, sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Am Sonntag hatte er in stundenlangen Vernehmungen die Tötung seiner früheren Partnerin gestanden. Eine Tatwaffe wurde bisher nicht gefunden. Trotzdem kam der Verdächtige laut Ermittlern nun mit einer Version, die viele Angehörige fassungslos macht: Er behauptet, Stefanie habe ihn oder sich selbst mit einem Messer bedroht, nachdem sie ihn angeblich in den frühen Morgenstunden freiwillig in ihre Wohnung gelassen habe. Dabei passt diese Darstellung nicht zu den letzten WhatsApp-Nachrichten, die die junge Grazerin an Freundinnen geschickt hat.
Der Mann erklärt weiter, beim Versuch, sich zu wehren oder ihr das Messer abzunehmen, sei "etwas passiert", an das er sich nicht erinnern könne. Seine Verteidigerin lässt sogar ein Unfallgeschehen nicht ausschließen. Doch an dieser Schilderug gibt es Zweifel. Es gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.
Die Obduktion wird in Kürze Klarheit bringen. Die neuen Hinweise auf mögliche Messerverletzungen lassen jedenfalls vermuten, dass der Fall noch deutlich komplizierter und brutaler sein könnte als zunächst angenommen.