Ausflug

Südsteiermark: Die steirische Toskana

Die Südsteiermark fasziniert mit ihrer Landschaft und den geselligen Menschen. © Getty Images

Durch die "steirische Toskana" wandern und herrliche Weine genießen - die Südsteiermark lässt die Herzen aller Natur- und Weinliebhaber höher schlagen. Begleiten Sie uns auf unserem Streifzug durch das idyllische Naturparadies.

Wer in einem Cabrio mit Vollgas durch die Weinberge der Südsteiermark düst, Kurve um Kurve die Landschaft genießt, fühlt sich einfach fantastisch. Die Südsteiermark nicht zu lieben ist fast ein Ding der Unmöglichkeit: Die sanfthügelige Anmut der Landschaft mit den Weinbergen, die Sonne, die schier endlose Weite, die reine Luft.

Es gibt sie also noch, die ruhigen Flecken, abseits von Touristenströmen, die einem zum Nichtstun verführen und einen faszinieren. Orte und Plätze mit viel Charme und Anziehungskraft. Und genau so ein Flecken ist die Südsteiermark.

Die berühmten Klapotetze zieren die Landschaft. © Gettyimages.com

Die Toskana fasziniert. Doch mediterranes Flair lässt sich auch in heimischen Gefilden genießen. Denn die Südsteiermark ist beinahe ein Abbild. Dabei können es die Einheimischen überhaupt nicht leiden, wenn man die Südsteiermark als "Steirische Toskana" bezeichnet. Wenn, dann haben die da unten die "italienische Südsteiermark". Aber es gibt natürlich Parallelen: Wo Wein wachst, dort gibt es gutes Essen und freundliche Menschen.

Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - die Südsteiermark hat etwas Magisches. © Steiermark Tourismus, Harry Schiffer

Tatsächlich weisen die beiden Regionen nicht nur landschaftliche Ähnlichkeiten auf, sondern ergänzen sich in gewisser Weise sogar: während in der Toskana vor allem exzellente Rotweine gekeltert werden, bietet die Südsteiermark dazu die korrespondierenden Weißen.

Die Südsteirische Weinstraße, die in Ehrenhausen beginnt und sich im Zickzack entlang der österreichisch-slowenischen Grenze nach Westen bewegt offenbart ihre Magie zu jeder Jahreszeit: im Frühling, wenn es grünt und blüht; im Sommer, der die ersten Früchte reifen lässt; im Herbst zur Weinlese, wenn der junge Wein, der Sturm, zu den Maroni, den Edelkastanien, gereicht wird; im Winter, wenn sich Hügel und Felder in wahre Grafiken verwandeln.

Die Südsteirische Weinstraße schlängelt sich entlang der steirisch-slowenischen Grenze entlang. © Günther Simmerl

Die südsteirische Weinstraße ist mit ihren 65 Jahren die älteste der insgesamt acht steirischen Weinstraßen. Man kann sich kaum sattsehen an der Landschaft mit ihren steil abfallenden Weinbergen und den schmalen, kurvenreichen Straßen.

Die südsteirische Weinstraße ist von den Orten Ehrenhausen, Gamlitz, Spielfeld und Leutschach zu erreichen. Direkt an der Weinstraße liegen sehr idyllisch die Orte Berghausen, Ratsch, Sulztal, Glanz, Langegg, Schloßberg und Eichberg-Trautenburg.

Doch es ist nicht nur die Landschaft, die einen in den Bann zieht. Auch die regionale Küche ist überaus schmackhaft - und eine Herausforderung für die Figur. Den unwiderstehlichen Brotsalat muss man wenigstens einmal probiert haben, den berühmten Backhendl-Salat mit Kürbiskernöl sowieso  - und die darin enthaltenen Kalorien verdrängt man am besten.