Lisa Maria Masser - von der Betroffenen zur Helferin
Lisa, eine junge, mutige Frau, kämpft seit ihrem sechsten Lebensjahr unermüdlich gegen ihre Alopecia an. Sie möchte anderen zeigen, wie sie sich selbst lieben können. Lisa lädt jeden ein, sich mit ihr auszutauschen. Gemeinsam mit anderen Betroffenen möchte sie anderen helfen, ihren eigenen Weg im Umgang mit Alopecia zu finden.
Lisa ist über soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram erreichbar und beantwortet jede Anfrage persönlich.
Das Outing
Lisa Maria Masser, die große Liebe des jungen und erfolgreichen Winzers Florian Masser aus der Südsteiermark, ist seit jeher eine starke Persönlichkeit. Sie hat stets zu sich selbst gestanden und sich nicht von der Meinung anderer beeinflussen lassen. Vor einigen Wochen begann Lisa, Bilder von sich mit einem Kopftuch auf ihren sozialen Netzwerken zu posten. Dies führte zu einer Welle der Aufmerksamkeit und zahlreichen Kommentaren und Meinungen. Sie war nicht bereit, sich über die Gründe für ihr Kopftuch zu äußern. Doch als die Belastung zu groß wurde, beschloss sie, ihre Geschichte zu erzählen.
"Ich möchte betonen, dass ich keine Chemotherapie durchmache. Ich kämpfe seit meinem sechsten Lebensjahr mit Alopezie." Lisa Maria Masser
Ihr Weg zur Selbstliebe
Die junge starke Frau, seit ihrem sechsten Lebensjahr von Alopezie betroffen, hat sich in einem ständigen Kampf gegen den Haarausfall befunden. Vor allem die Pubertät war für sie eine schwere und belastende Zeit. Doch dank ihrer jahrelangen Hingabe als professionelle Dressurreiterin hat Lisa gelernt, dass sie ihrem eigenen Können vertrauen kann – und möchte nun anderen, die ähnliche Schwierigkeiten haben, zur Seite stehen. Mit einem Posting teilte sie persönliche Einblicke in ihren Umgang mit Alopezie. Ihr Ziel ist es zu zeigen, wieviel Mut es braucht, um trotz vermeintlicher Unsicherheiten einen Weg zur Selbstakzeptanz zu finden. Lisa war sich immer ihrer Andersartigkeit bewusst und wusste, dass ihr Erscheinungsbild sich von dem anderer Frauen unterschied. Diese Tatsache minderte jedoch weder ihre Attraktivität noch ihr Selbstbewusstsein. Vielmehr betont sie im Gespräch mit OBEGG selbstbewusst: „Ich liebe meinen Körper und mein Aussehen!“ Zwar ärgerte es sie zuweilen, dass sie nicht den stereotypischen Schönheitsidealen entsprach, doch sie akzeptierte ihre Andersartigkeit und fand in dieser sogar eine eigene, unwiderstehliche Anziehungskraft.