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Royal Chaos

Meghan & Prince Harry - machen sie sich jetzt unbeliebt?

Harry und Meghan - mit dem TV-Interview bei Oprah Winfrey riskieren sie ihre Beliebtheit. © Gettyimages.com

Prinz Harry und Herzogin Meghan erwarten nicht nur ein zweites Baby. Sie haben auch endgültig mit dem Palast - oder er mit ihnen? - gebrochen und wollen sich am 7. März mit einem "intimen" Interview bei TV-Star Oprah Winfrey in den USA medial positionieren. All das, während der Urgroßvater des kommenden Babys im Spital liegt. Die Facts zu ihrem Tanz auf dem Vulkan.

Preview! Erste Ausschnitte aus dem großen Ophra Winfrey-Talk mit Harry und Meghan

Mitte Februar 2021 donnerten zwei News durch die Berichterstattung zu den britischen Royals: Das zweite Baby von Harry und Meghan wurde angekündigt. Und der totale Rückzug von ihren Pflichten als Mitglied der Königsfamilie. Für Fans des Prinzenpaares also ein lachendes und ein weinendes Auge. Und danach dann auch noch: Prinz Philip, 99, im Krankenhaus mit einer Infektion. 

Tschüss, Harry: Das Palast-Statement

Die Baby News von Meghan und Prince Harry haben die Briten wohl wieder erfreut - aber grundsätzlich, so wissen Insider, sind sie in der Gunst der Briten tief gefallen. "The Family" im Stich zu lassen, in den USA mit Medien zu kokettieren und jetzt noch das "intime Interview" mit Talk Star Oprah Winfrey - das passt den traditionsbewussten Briten nicht wirklich. 

Perfekte Selbstinszenierung als werdende Eltern

Der Herzog und die Herzogin von Sussex, die ja angeblich vor allem vor der britischen Presse geflüchtet sind, wissen sich in den USA sehr wohl medial zu inszenieren. Und wofür? - Um Geld zu verdienen, was denn sonst. So sieht man etwa Meghan verdächtig oft eingekleidet von amerikanischen Modedesignern wie Oscar de la Renta

Nach fast einem Jahr in Amerika haben Harry und Meghan ihre Medienarbeit  - und damit ihrem Marktwert als Celebrities - perfektioniert. Sie zeigen sich zu ausgewählten Events, machen durchkalkulierte Statements zu  Rassismus, Corona oder Klima, schließen lukrative Verträge und geben häppchenweise Persönliches im Namen ihrer Stiftung Archewell preis, so etwa auf Open Spotify Podcast ihren Kanal "Archewell Audio".

Königin Elisabeth II jedenfalls hat das Band durchschnitten und verlautbaren lassen, dass das Paar den „Verantwortlichkeiten und Pflichten, die mit einem Leben im Dienst der Öffentlichkeit verbunden sind“, nicht mehr nachkommen könnten. 

Auch die militärischen Ehrentitel, wie „Captain General of the Royal Marines“ und „Honorary Air Commandant of RAF Honington“ darf Harry, einst ein stolzer Soldat des Empire, nicht mehr tragen. Zudem verliert Harry verliert unter anderem die prestigeträchtigen Schirmherrschaften über die Rugby Football Union, die Rugby Football League und den London Marathon

Sorge um Großvater Prinz Philip

Der Krankenhaus-Aufenthalt von Prinz Philip, der heuer 100 Jahre alt wird, gibt den kommenden Geständnissen von Meghan und Harry in den Augen der Royal Fans einen bitteren Beigeschmack.

Bei Oprah Winfrey auf der Couch zu sitzen und Familieninterna preiszugeben, ja, sich sogar über das Leben als Prinzenpaar öffentlich zu beschweren, was dem kranken Großvater Philip höchstwahrscheinlich zusätzlich Stress verursacht, das kommt nicht gut. Auch Prinz Charles soll schon ins Spital geeilt sein, um seinen greisen Vater zu beruhigen.

Das erste große Interview von Prinz Harry und Herzogin Meghan seit ihrem Rücktritt als Senior Royals sorgt jedenfalls schon im Vorfeld für Aufregung. Britische Fernsehsender möchten das Interview mit brisanten Details über die Königsfamilie ebenfalls zeigen und sind angeblich in einen Bieter-Wettstreit um die Nutzungsrechte eingetreten.

Alles in allem ein Tanz auf dem Vulkan, den die beiden da derzeit machen (müssen). Sich selbst ins beste Licht rücken zu wollen, um den eigenen Marktwert zu steigern, während der Großvater krank ist und sowohl der Rest der Familie als auch das Volk nicht gut auf einen zu sprechen sind, das kann imagemäßig ins Auge gehen. Es wird jedenfalls spannend, ob Meghan und Harry nach dem Oprah-Winfrey-Auftritt am 7. März 2021 bei den Briten komplett unten durch oder wieder obenauf sind ...