Zahl der Singles ist gestiegen
Gute Nachrichten für Singles: Derzeit sind so viele Männer und Frauen auf Partnersuche wie schon lange nicht mehr. Das ergab jetzt eine Studie Dating-App "Bumble". Der Grund für diese Entwicklung ist der Corona-Effekt, wie "stern.de" berichtet. Während der Pandemie haben sich viele Paare getrennt und die Getrennten sind jetzt bereit für eine neue Liebe in ihrem Leben.
Aber die Ansprüche an den potenziellen Partner haben sich geändert. Wie viel der Mann verdient, ist Frauen mittlerweile nicht mehr so wichtig. Wie 52 Prozent der von der Dating-App befragten Singles angegeben haben, legen sie mehr Wert auf ein ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit als auf eine große Karriere.
Außerdem gehören teure Dates der Vergangenheit an: Ein gemeinsamer Spaziergang steht bei 57 Prozent der Befragten höher im Kurs als ein Dinner-Date im Nobelrestaurant. Sparsamkeit ist in Zeiten der Inflation angesagt: 28 Prozent der Befragten gaben an, dass sie verstärkt darauf achten, wofür sie ihr Geld ausgeben.
Das Aussehen ist vielen nicht mehr so wichtig
Und auch dieses Ergebnis dürfte viele Langzeit-Singles freuen: Das Aussehen spielt bei der Partnerwahl zunehmend eine untergeordnete Rolle. 63 Prozent der insgesamt 14.000 Befragten behaupten, dass sie eher auf innere Werte achten als auf das Aussehen.
Zudem gaben 38 Prozent an, dass sie auch bereit wären, jemanden zu daten, der eigentlich nicht ihrem Typ entspricht.
Das sind die Dating-Trends 2023
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Singles achten stärker auf sich selbst, indem sie emotionale Bedürfnisse und Grenzen klarer kommunizieren.
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Geschlechterstereotype sind nicht mehr zeitgemäß. Männer reflektieren sich stärker selbst.
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Singles sind optisch nicht mehr auf einen bestimmten Typ festgelegt
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Bereitschaft für Fernbeziehungen steigt zunehmend
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Gespräche über heikle Themen wie Geld und Sex sind kein Tabu mehr
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Singles achten stärker als früher auf eine ausgewogene Work-Life-Balance