Steinecker investiert 2,5 Millionen Euro in Modernisierung des Stammhauses in Randegg
Es ist ein starkes Zeichen für Stabilität, Innovation und regionale Verantwortung, das die Steinecker Moden GmbH in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten setzt. Mit einer Investition von rund 2,5 Millionen Euro wird das traditionsreiche Stammhaus in Randegg ab November 2025 umfangreich erweitert und modernisiert. Mit diesem Schritt beweist das familiengeführte Unternehmen Mut und Weitblick und unterstreicht einmal mehr seine Rolle als Marktführer in Österreichs Braut- und Bräutigammode.
"Wir brauchen einfach mehr Platz, denn wir wollen für unsere Kundinnen und Kunden die Bühne vergrößern und noch mehr Beratungs- und Servicequalität bieten", begründet der geschäftsführende Gesellschafter Gottfried Steinecker den Expansionsschritt. Die Erweiterung auf künftig rund 4.000 Quadratmeter Betriebsfläche geht Hand in Hand mit der Entwicklung des Randegger Zentrums.
In enger Abstimmung mit der Marktgemeinde ist das Steinecker-Bauvorhaben ein weiterer Schritt, um "die Perle des kleinen Erlauftals" weiter zu attraktivieren, wie Bürgermeister Manfred Wieser erklärt: "Nach dem Neubau des Kindergartens wollen wir auch das Areal der ehemaligen Firma Feldhofer entwickeln. Unser Masterplan 'Wachsen aus der Mitte' soll dem Randegger Ortszentrum neues Leben einhauchen. Dafür haben wir als Gemeinde Häuser und Grundstücke im Zentrum mit insgesamt rund 6.000 m2 Grundfläche erworben. Die Initialzündung für das Steinecker-Projekt entstand im Rahmen einer Begehung mit einem Raumplaner und Gottfried Steinecker, der sofort Feuer und Flamme war."
Erweiterung um 1.140 Quadratmeter
Schließlich dachte der Modeunternehmer schon länger darüber nach, wie man Flächenerweiterungen und logistische Verbesserungen am Steinecker-Stammhaus umsetzen könnte. "Die ehemalige Feldhofer-Werkstatt wurde bereits abgetragen, unser bestehendes Lagergebäude wird noch im Herbst entfernt. So entsteht eine große angrenzende Fläche, wo wir auf drei Ebenen unser Firmengebäude erweitern. Das Erdgeschoß des Anbaus wird für die Anlieferung bzw. das Lebensmittellager unseres Sparmarkts verwendet und im ersten und zweiten Obergeschoß erweitern wir die Mode-Verkaufsflächen und errichten neue Personalräume und ein Lager. Außerdem wird eine Laderampe und ein Lastenaufzug gebaut", umreißt Gottfried Steinecker das Bauvorhaben.
Pro Etage werden so rund 380 m2, also insgesamt zusätzliche 1.140 Quadratmeter geschaffen. Des Weiteren werden die Parkmöglichkeiten auf insgesamt rund 80 Parkplätze erweitert.
Ein zentrales Bekenntnis gilt der Nachhaltigkeit: Auf dem Dach des neuen Anbaus wird die größtmögliche Photovoltaikanlage installiert, um den Energiebedarf ressourcenschonend zu decken.
Bereits jetzt setzt man bei Steinecker ausschließlich auf stromsparende LED-Technologie. Zudem werden sämtliche Bauarbeiten mit heimischen Unternehmen umgesetzt, damit die Wertschöpfung in der Region bleibt. Der Ladenbau kommt von Umdasch Storemakers aus Amstetten. Als Generalplaner wurde die Schaupp Bauplanungs GmbH aus Ferschnitz beauftragt. Mit Hermann Schaupp setzt man auf einen langjährigen Partner, der bereits 25 Bauprojekte für die Familie und die Firma Steinecker umgesetzt hat: "Bei diesem Zubau ist uns besonders wichtig, dass wir eine optische Harmonie zwischen dem bestehenden Gebäude, der neuen Erweiterung und dem Ortsbild schaffen."
Für die Kundinnen und Kunden bedeutet diese Erweiterung eine weitere Perfektionierung des Einkaufserlebnisses, frei nach dem Motto: Mehr Raum. Mehr Service. Mehr Mode. Die neuen, großzügigen Beratungsplätze werden mit viel Tageslicht eine angenehme Atmosphäre schaffen, wobei der bisherige zeitlose Charakter des Hauses mit hellen Steinböden und bodentiefen Fenstern erhalten bleibt. Durch die Kombination mit dem Bistro und dem Sparmarkt im Erdgeschoß können Steinecker-Kunden in Randegg auch künftig Wohlfühl-Shopping genießen: "Ankommen – frühstücken – ent- spannt Mode genießen, Brautkleid oder Hochzeitsanzug auswählen – und im Anschluss noch den Einkauf für’s Abendessen mitnehmen: Dieses Erlebnis wollen wir weiter perfektionieren. Vereinfacht könnte man sagen: Bei uns bekommen Sie fast alles – von A wie Apfel bis Z wie Zylinder", erklärt Gottfried Steinecker.
Signal an die Modebranche: Der stationäre Handel hat Zukunft!
Dass ein niederösterreichisches Familienunternehmen in Zeiten globaler Unsicherheit eine Investition in Millionenhöhe tätigt, ist keineswegs selbstverständlich. Die Familie Steinecker betont, dass damit nicht nur der wirtschaftliche Erfolg, sondern auch die Verantwortung für über 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Familien im Vordergrund steht. "Wir sehen es als unsere Aufgabe, Sicherheit zu schaffen, Loyalität vorzuleben und gleichzeitig ein klares Signal an die gesamte Branche zu senden: Der stationäre Handel hat Zukunft – wenn man Service, Qualität und Innovation konsequent kombiniert", so Gottfried Steinecker, der stolz darauf ist, dass mit seinem Sohn Paul am 1. September 2025 die fünfte Generation ins Familienunternehmen eingestiegen ist.
Langfristigen Erfolg muss man aber auch strategisch planen. Deshalb bedient Steinecker mit Professionalität, umfassendem Service (z.B. hauseigene Schneiderei) und Kundenorientiertheit eine Nische, die es in dieser Branche so nur noch selten in Österreich gibt. Genau diese Kombination – Beratung und Service – soll nun weiter ausgebaut werden. Die Kernkompetenz in Randegg ist und bleibt die Braut-, Bräutigam- und Anlassmode, das Tagesmode-Sortiment wird aber ebenso erweitert und ausgebaut.
Seit 1910 verbindet Steinecker Tradition mit Moderne
Das Expansionsprojekt in Randegg ist zugleich Ausdruck der engen Verbindung von Tradition und Moderne: Schon seit 115 Jahren ist das Unternehmen fest im Mostviertel verwurzelt und doch immer offen für neue Entwicklungen. Mit vier Standorten in ganz Österreich prägt Steinecker heute die Hochzeitsmoden-Branche wie kaum ein anderes Unternehmen. Diese Marktführerschaft beruht auf einer Mischung aus regionaler Bodenständigkeit, exzellentem Service und Innovationskraft – Werte, die durch den Umbau nochmals gestärkt werden. Ausbauen wil man aber auch die regionale Vorreiterstellung als Ausbildungsbetrieb. "Aktuell bilden wir 25 Lehrlinge in verschiedensten Berufsfeldern aus - vom Verkauf über die Schneiderei bis zum Büro. Denn wir wollen unsere jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst entwickeln, um unsere Qualitätsstandards auch in Zukunft halten zu können."
Die Fertigstellung des Erweiterungsprojekts ist für Oktober 2026 geplant, der laufende Betrieb bleibt während der Bauzeit uneingeschränkt bestehen. Für die Region, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die gesamte Branche ist dieses Vorhaben ein klares Signal, wie Gottfried Steinecker zusammenfasst: "Wir investieren nicht nur in ein Gebäude, sondern in die Zukunft – mit Mut, Verantwortung und dem festen Glauben an die Stärke des stationären Handels!"
Projektüberblick:
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Baubeginn: Anfang November 2025
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Fertigstellung: Oktober 2026
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Erweiterung von rund 3.000 auf mehr als 4.000 m2 Betriebsfläche
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Vergrößerung Parkfläche auf insgesamt rund 80 Parkplätze
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Investitionsvolumen: ca. 2,5 Mio. Euro
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Generalplaner: Schaupp Bauplanung GmbH
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Ladenbau: Umdasch Storemakers
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Bankpartner: Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel