Taube muss wegen Gender-Reveal-Trend sterben
Dieser Fall von Tierquälerei macht sprach- und fassungslos: Tierschützer in New York City haben jetzt eine Taube gefunden, die für eine Baby-Party mit pinker Farbe angemalt worden ist. Trotz tagelanger Rettungsmaßnahmen überlebte das Tier nicht - und starb qualvoll. Von den Verantwortlichen fehlt jede Spur, wie "The Guardian" berichtet.
"Trotz unserer größten Anstrengungen, die vom Färbemittel ausgehenden Dämpfe zu reduzieren, während wir sie ruhig und stabil hielten, starb sie in der Nacht", informierten die Tierschützer von "Wild Bird Fund" die Öffentlichkeit über den tragischen Fall. Sie gehen davon aus, dass der Tod durch das Einatmen von Giftstoffen verursacht worden ist. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde ein Haarfärbemittel verwendet, das einen sehr starken Geruch hat. "Vögel reagieren sehr empfindlich auf bestimmte Dämpfe, und diese Taube lebte in einer einzigen Gift-Wolke", erklärten die Tierschützer, dass der Vogel starke Qualen vor seinem Tod erlitten hat.
Mit der Veröffentlichung der tragischen Geschichte möchte die Tierschutzorganisation Menschen von solch überflüssigen Aktionen warnen. "Wir hoffen, dass die Geschichte ihres zu kurzen Lebens dazu beitragen wird, weitere Akte sorgloser Grausamkeit zu verhindern", heißt es dazu in einer Stellungnahme bei Twitter.
We are deeply sad to report that Flamingo, our sweet pink pigeon, has passed away. Despite our best efforts to reduce the fumes coming off the dye, while keeping him calm and stable, he died in the night. We believe his death was caused by inhaling the toxins.
— Wild Bird Fund (@wildbirdfund) February 7, 2023
📷: Alexis Ayala pic.twitter.com/218hh6oN8P