"Tiefenentspannt": Elch Emil spaziert auf der Fahrbahn
Elch Emil wurde wieder gesichtet! Wo er sich zuletzt aufgehalten hat und was Zeugen bei der Begegnung mit dem Tier aufgefallen ist, erfährst du hier.
Er ist derzeit der tierische Star des Landes: Elch Emil, der seit Tagen durch Niederösterreich streift, wurde am Dienstagabend erneut gesichtet: Diesmal mitten in St. Andrä-Wördern.
"Wir standen bei der Trafik um 21:30 Uhr, als er total gechillt vorbeischlenderte. Alle Autofahrer sind stehen geblieben. Natürlich wurden Fotos gemacht, aber keiner wäre nachgelaufen, sondern hat Respektabstand gehalten. Ich war total aufgewühlt. Ich glaub, Emil weiß, dass er momentan DER Star ist. Der ist sowas von tiefenentspannt. Das war heute eine wundervolle Begegnung. Alles Gute mein Freund", berichtet ein Augenzeuge auf Facebook begeistert.
Trotz Neugier bewahrten die Menschen Ruhe und hielten Abstand, ganz im Sinne des Tierschutzes. Denn auch Tierschutz Austria mahnte am Mittwoch zur Vorsicht: "Ruhe bewahren und sich gegenüber dem Wildtier verantwortungsvoll verhalten", erklärte Tierheimleiter Stephan Scheidl.
Wer Emil begegne, solle Abstand halten, ihn nicht bedrängen und ihm stets den Rückzug ermöglichen. "So bleibt die Situation für alle Beteiligten sicher", so Scheidl. Zudem warnte er davor, den Elch anzufüttern oder anzulocken: Emil finde seine Nahrung, junge Triebe und Knospen, problemlos selbst. Eine Gewöhnung an Menschen sei dagegen riskant.
Auch beim Fotografieren ist Vorsicht geboten: "Bitte nicht zu nahe herantreten und keine lauten Geräusche machen. Ein gestresster Elch könnte in Panik auf Straßen oder Bahngleise fliehen."