Todesdrama in den Alpen: Red Bull-Star stirbt bei Lawinenunglück
Die Wintersportwelt steht unter Schock. Ein Lawinenabgang hat einem Wintersport-Star das Leben gekostet.
Die Snowboard-Welt trauert um einen ihrer Pioniere: Der frühere Spitzensportler Ueli Kestenholz ist am Sonntag bei einem Lawinenunglück im Wallis ums Leben gekommen. Der 50-jährige Schweizer zählte zu den bekanntesten Gesichtern der alpinen Snowboard-Szene und war einer der ersten Athleten, die vom Getränkehersteller Red Bull unterstützt worden sind.
Wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte, waren gegen Mittag ein Snowboarder und ein Skifahrer in der Ostflanke des Hockuchriz im Lötschental unterwegs, als sich auf rund 2400 Metern Höhe eine Lawine löste. Der Snowboarder wurde dabei erfasst und verschüttet, während sich der Skifahrer rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte.
Der schwer Verletzte wurde zunächst ins Spital Visp und anschließend per Helikopter ins Spital Sitten geflogen. Dort erlag er jedoch seinen Verletzungen. Swiss-Ski bestätigte wenig später den Tod von Ueli Kestenholz.
Kestenholz, der aus dem Kanton Bern stammte, gehörte in den 1990er-Jahren zu den Aushängeschildern des alpinen Snowboardens. Seinen größten sportlichen Erfolg feierte er bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano, wo er im Parallel-Riesenslalom die Bronzemedaille gewonnen hat.