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Lese-Tipps

Top-Romane für ruhige Stunden

Thought Catalog Pixabay
Romane, um die Welt um sich herum zu vergessen

Große Gefühle, viel Unterhaltung und interessante Milieus: Mit diesen aktuellen Romanen, die vom ORF wärmstens empfohlen wurden, kannst du dir selber und allen Leseratten eine Freude machen.

Herzschmerz

Bittersüße Liebesgeschichte zwischen reich und arm, hübsch und unhübsch. Die irischen Jugendlichen Marianne und Connell erleben Höhen und Tiefen in ihrer Beziehung zwischen Liebe, sexueller Verwirrung und Verrat, einfühlsam erzählt über Jahre ihres Lebens hinweg. 
Sally Rooney: Normale Menschen. Luchterhand, 320 Seiten, 20,60 Euro.

Liebe im Künstlermilieu

Die Affäre zwischen dem anerkannten surrealistischen Künstler Max Ernst und der halb so alten Kunststudentin Leonora Carrington. In „Die Surrealistin“ porträtiert die amerikanische Autorin Michaela Carter feinfühlig den Weg einer unkonventionellen jungen Frau in den 30er Jahren, die nicht nur die Muse eines Künstlers, sondern eigenständig sein will.
Michaela Carter: Die Surrealistin. Kindler Verlag, 528 Seiten, 22 Euro.

Giovanna wird erwachsen

Familiengeheimnisse in Neapel, ein Teenager entdeckt  „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“. Das neue Buch der Erfolgsautorin Elena Ferrantes zeigt die verstörten und komplexen Gefühle der jungen Giovanna im Süditalien der 90er Jahre.
Elena Ferrante: Das lügenhafte Leben der Erwachsenen. Suhrkamp, 415 Seiten, 24,70 Euro.

Coming-of-Age in Wien

Stefanie Sargnagels Romandebüt spielt im Wien der 1990er Jahre: Hippie-Girl Sargnagel ist von der Schule genervt und trifft sich lieber mit schrägen Figuren in einer kleinen Gemeindebauwohnung. Amüsant, subtil, und mit Augenzwinkern mitten aus dem Leben heraus erzählt.
Stefanie Sargnagel: Dicht. Aufzeichnungen einer Tagediebin. Rowohlt Hundert Augen, 256 Seiten, 20,60 Euro.

Amüsantes Lesevergnügen

Ein (scheinbares) Mauerblümchen sucht die Romantik im Leben anderer Leute und erlebt kleine Abenteuer. 60 Jahre nach ihrem Erscheinen ist Barbara Pyms beschwingter Roman  „In feiner Gesellschaft“ nun auch auf Deutsch erhältlich.
Barbara Pym: In feiner Gesellschaft, DuMont, 350 Seiten, 20 Euro.

Inside Japan

Die Geschichte einer Frau in der traditionellen Gesellschaft Japans vom weiblichen Blickwinkel aus gesehen: rund um die in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsene Natsuko werden Themen wie künstliche Befruchtung, Asexualität und die Rolle von armen Frauen gewitzt behandelt.
Mieko Kawakami: Brüste und Eier. DuMont, 496 Seiten, 24,70 Euro.

Black Power

Eine Ikone der afroamerikanischen Literatur und ihre Lebensgeschichte : Maya Angelou schildert, wie sie in den 50er Jahren die Südstaaten hinter sich lässt und in Kalifornien als alleinerziehende, schwarze junge Frau auf der Suche nach Freiheit und Unabhängigkeit eine Karriere als Tänzerin anstrebt.
Maya Angelou: Was für immer mir gehört. Suhrkamp, 247 Seiten, 16,90 Euro.

Der Schauspieler als Philosoph

Schauspiel-Darling Manuel Rubey und sein erstes Buch „Einmal noch schlafen, dann ist morgen.“ Rubey plädiert auf witzige, kluge und sehr ehrliche Art für Entschleunigung, Reduktion und das Leben im Jetzt. Er schreibt über giftige Beziehungen ebenso wie über Panikattacken und die Erkenntnis, dass man im Leben nichts planen kann.
Manuel Rubey: Einmal noch schlafen, dann ist morgen. Molden Verlag, 76 Seiten, 23 Euro.

Jüdische Familiensaga

Drei Generationen einer jüdischen Familie, deren Traumata während des 90. Geburtstags der Großmutter im Kibbuz aufbrechen. Vera überlebte Folter im Nachkriegsjugoslawien, ihre Tochter Nina schlimme Gefühle der Verlorenheit als Kind. Die Enkelin Gili will die Familientraumata nun in einem Film verarbeiten.
David Grossman: Was Nina wusste. Hanser, 352 Seiten, 25,90 Euro.