Vanessa Mai über Empowerment
Zu einem Foto von sich, das sie in einem weißen Top, das seitlich stark ausgeschnitten ist und den Ansatz ihrer Brust zeigt, postet Vanessa Mai ein Plädoyer einen langen Text. Darum geht es um Missgunst unter Frauen und warum sie Freizügigkeit als Empowerment sieht.
"Macht mich der Jogginganzug zum Schluffi oder der Bikini zur Schlampe? Ist es ein Widerspruch? Weil beides geht ja anscheinend nicht", fragt sie ihre Follower, es sei ihr unbegreiflich, dass diese Diskussion Jahr für Jahr neu geführt werden muss,
"Man muss sich nicht leicht bekleiden, um als starke Frau wahrgenommen zu werden. Aber wenn man sich gerne sexy kleidet, sagt es ebenfalls nichts über meine Seele, meine Moral, mein Talent und darüber, was ich 'nötig' habe aus." Die Schwiegertochter von Andrea Berg findet, dass jede Frau selbst entscheiden sollte, was sie trägt und wieviel sie zeigen möchte. "Für mich bedeutet Freizügigkeit ebenfalls Empowerment", so die 30-Jährige.
Vanessa Mai sieht ein gesellschaftliches Problem
Auch für Frauen, die sich gegenseitig schlecht machen, hat sie kein Verständnis: "Die angebliche Missgunst unter Frauen ist ein gesellschaftliches Problem, das nicht darin begründet ist, dass Frauen von Natur aus neidisch und schnippisch sind. Vielmehr wurde uns Frauen über Jahre und Generationen hinweg beigebracht, einander mit Argusaugen zu beobachten und aufzupassen, dass uns eine andere Frau ja nicht das kleine Stückchen vom Kuchen streitig macht."