Eva Green findet anspruchsvolle Charakterrollen reizvoll

Die französische Schauspielerin Eva Green fühlt sich von komplexen Charakterrollen angezogen. Als Astronautin Sarah in dem Film „Proxima“, der im Wettbewerb des Filmfestivals in San Sebastian läuft, sei sie „hin- und hergerissen“ zwischen der Verfolgung ihres eigenen Traums und dem Verzicht auf ihre Tochter, sagte Green der Nachrichtenagentur AFP am Samstag.

„Proxima“-Regisseurin Alice Winocour lobte Green als „sehr anspruchsvoll“. Sie habe es geschätzt, dass Winocour sie während der Dreharbeiten aus ihrer „Komfortzone“ gedrängt habe, „weil ich es mag, über meine Grenzen hinauszugehen“, sagte Green.

Für die Rolle der französischen Astronautin Sarah, die im Astronautenzentrum in Köln ausgebildet wird, musste auch Green ein hartes Körpertraining absolvieren. Weibliche Astronauten bräuchten einen starken Rücken, um die Raumanzüge zu tragen, sagte Green. Bei Weltraum-Filmen entstehe oft der Eindruck, das Leben von Astronauten sei „glamourös“. In Wahrheit sei die Arbeit im Weltall für den Körper äußerst schwierig. „Man muss verrückt sein, um das zu tun“, sagte Green. Astronauten seien „Superhelden“.