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Zahnkosmetik

Zahnpflege - Ein Lächeln wie die Stars

Wir alle wünschen uns strahlend weiße Zähne á la Meghan Markle. © Gettyimages.com

Du willst so strahlend weiße Zähne haben wie die Superstars? Was man dafür tun kann - wir verraten es dir.

Hollywoods Strahle-Lächeln sind einfach Hammer. Meghan Markle, Beyonce, Julia Roberts, Emma Stone - sie alle ziehen uns mit ihren ultra weißen Beißerchen in ihren Bann. So ein Lächeln hätten wir alle gerne. Dafür muss man nur einiges tun.

Ebenmäßige, strahlende Zähne liegen nicht nur an guten Genen, sondern auch an der richtigen Zahnpflege. 

Beyonce

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Julia Roberts

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Emma Stone

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Warum Zähneputzen die Karriere fördert

Gepflegte und gesunde Zähne sind das A und O für den perfekten Look. Gerade und weiß müssen sie sein, ohne Flecken, lückenlos - das sieht einfach mega aus.

Rund 80 Prozent der Menschen schauen bei der ersten Begegnung zuerst auf Mund und Zähne. Eine Untersuchung des King´s College in England hat ergeben, dass Menschen mit weißen, gleichmäßigen Zähnen intelligenter und attraktiver wirken, als Leute mit Schmuddelzähnen. Schöne Zähne haben also auch einen großen Einfluss auf Karriere und Erfolg im Job.  

Gepflegte Zähne sind aber auch für die Gesundheit enorm wichtig. Was viele nämlich nicht wissen: Richtige Zahnpflege schützt vor schweren Krankheiten. 

In unserem Mund ist nämlich so einiges los. An keinem anderen Ort unseres Körpers tummeln sich so viele Bakterien. Wenn wir unsere Zähne richtig pflegen halten wir sie in Schach. Kümmern wir uns zu wenig um unsere Beißerchen, greifen sie unsere Zähne an und zerstören sie. 

Schlechte Zahnhygiene kann auch viele Krankheiten auslösen, wie Nasennebenhöhlenentzündungen, Diabetes, Lungenentzündung oder Rheuma. Sogar die Gefahr einer Frühgeburt schnellt bei schlechten Zähnen um das 7,5-fache in die Höhe. Ebenso steigt das Risiko eines Herzinfarkts, bei Menschen mit Parodontitis, auf das Doppelte an. 

So oft putzen sich die Österreicher die Zähne

Laut einer Studie putzen sich nur 69 Prozent der Österreicher zweimal am Tag die Zähne. Und: Frauen sind bei der Zahnpflege gewissenhafter als Männer. © STYLE UP YOUR LIFE!

Zahnpflege: Die richtige Zahnbürste

Ein strahlendes Lächeln ist anziehend und fördert die Gesundheit. Auch wenn wir es längst nicht mehr hören können und banal klingt: Eine der Grundregeln für ein perfektes Gebiss lautet: Unbedingt regelmäßig Zähneputzen - und zwar mit einer Zahnpasta mit Fluorid.

Doch welche ist die richtige Zahnbürste? Das Angebot ist riesig. Wer die perfekte Zahnbürste sucht, hat die Qual der Wahl. 

Elektrische Zahnbürste oder per Hand Zähneputzen

Wer bereits ein halbes Leben lang mit der Handzahnbürste seine Zähne putzt und erstmals eine elektrische Zahnbürste ausprobiert, könnte positiv überrascht sein. Zähne und Mundflora fühlen sich deutlich reiner an. Doch sind elektrische Zahnbürsten wirklich besser?

Das Putzen mit der elektrischen Zahnbürste empfinden viele als bequemer und Zahnputzmuffel als praktischer. Sie schafft bis zu 40.000 Umdrehungen in der Minute. Beläge auf den Zahnflächen und in den Zahnzwischenräumen werden einfacher und schneller entfernt.

Außerdem machen sie automatisch die richtigen Putzbewegungen. Nachteil: Der Bürstenkopf ist relativ klein. Deshalb muss man sorgfältig Zahn für Zahn angehen.

Ob man lieber mit einer Handzahnbürste oder einer elektrischen Zahnbürste putzt, bleibt also jedem selbst überlassen. 

Für den Borstenkopf der elektrischen Zahnbürste gelten die gleichen Regeln wie für Handzahnbürsten:

  • kleiner Kopf
  • mittlere Borstenstärke
  • abgerundete Kunststoffborsten

Zähneputzen: Wann und wie oft?

Ob man lieber elektrisch oder manuell putzt, bleibt jedem selbst überlassen, solange man sorgfältig und mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta putzt. Doch wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt? 

Mindestens zweimal täglich Zähneputzen. Und zwar morgens und abends. Nimm dir drei Minuten Zeit, um auch wirklich jede Stelle zu erreichen. 

Nicht gleich nach dem Essen Zähneputzen. Viele Lebensmittel enthalten Säuren, die den Zahnschmelz weicher machen. Greift man sofort nach dem Essen zur Zahnbürste, würde der Zahnschmelz geschädigt. Besser ist, den Mund nach dem Essen nur mit Wasser zu spülen und Speisereste mit Zahnseide oder einer Interdentalbürste aus den Zahnzwischenräumen zu entfernen. 

Abends die Zähne erst nach der letzten Mahlzeit putzen. So wird das Gebiss vor Bakterien geschützt, die sich nachts im Mund tummeln.

Zweimal täglich Zähneputzen reicht: Wer etwa zehnmal täglich seine Zähne putzt, der schrubbt den Zahnschmelz ab und schädigt so sein Gebiss.

Richtige Zahnbürste: Unbedingt Zahnbürsten mit abgerundeten Borsten verwenden. Damit erreicht man schwer zugängliche Bereiche besser und vermeidet Verletzungen des Zahnfleischs. Die Borsten sollten mittelhart oder weich und aus Synthetik sein.

Vorsicht, Keimschleuder: Die Zahnbürste etwa alle zwei Monate wechseln. Außerdem sollte man sich nach einer Grippe und Erkältung eine neue Zahnbürste besorgen.

Bleaching: Das musst du wissen!

Weiße Zähne sehen toll aus. Schade nur, wenn man keine hat. Verfärbte Beißerchen sind zwar unbedenklich, aber nicht besonders hübsch anzusehen. Und: weiße Zähne stehen für Gesundheit, Schönheit und Erfolg.

Wer von dem Karriere-Push-Effekt eines weißen Lächelns also profitieren möchte, kann es mit Bleaching versuchen.

Was ist Bleaching?

Bleaching bedeutet nichts anderes wie Bleichen. Die Zähne werden also heller gemacht. Der Stoff, der die Zähne bleichen soll ist Wassersoffperoxid, dieselbe Substanz, die auch Haare blondiert. Dabei wird Bleaching-Gel auf den Zahn aufgetragen. Das Mittel dringt in den Zahnschmelz ein und hellt die dort eingelagerten Farbpigmente auf. Je länger die Bleichpaste auf den Zähnen bleibt, desto weißer werden die Zähne. 

Doch Vorsicht: Wer sehr empfindliche Zähne hat, etwa weil der Zahnschmelz bereits abgetragen ist, oder mit Karies zu kämpfen hat, sollte Bleaching meiden. Und: Füllungen, Kronen und Brücken lassen sich durch das Bleaching nicht bleichen.

Die Bleaching-Methoden

Power-Bleaching:
Diese ist die effektivste Methode. In zwei bis vier Sitzungen wird beim Zahnarzt ein hoch dosiertes Bleichgel auf die Zähne aufgetragen. Durch eine spezielle Lampe wird das Gel erwärmt, sodass in kurzer Zeit eine hohe Menge an Wasserstoffperoxid (H2O2) freigesetzt wird, welches die Zähne aufhellt. Die Aufhellung hält bis zu drei Jahre.
Kosten: 450-700 Euro

Walking-Bleach:
Auch Zähne, die durch eine Wurzelbehandlung dunkel geworden sind, können vom Zahnarzt wieder aufgehellt werden. Bei der Walking-Bleach-Methode wird das Bleichmittel direkt in den Wurzelkanal eingebracht – dieser Vorgang wird wöchentlich wiederholt, bis der gewünschte Farbton erreicht ist.
Kosten: bis zu 70 Euro pro Zahn.

Home-Bleaching:
Dabei stellt der Zahnarzt eine dünne Kunststoffschiene her, in die das Bleich-Gel zu Hause eingefüllt wird. Getragen werden muss die Schiene täglich mehrere Stunden, zum Beispiel nachts. Der Bleich­prozess kann  je nach Wirkungs­intensität des Gels mehrere Wochen dauern.
Kosten: 350-600 Euro

Zähne selber bleichen

Apotheken und Drogeriemärkte bieten zahlreiche Bleaching-Produkte an, welche die Zähne weißer machen sollen. Dazu gehören Gels, Lacke, Folien-Streifen und vorgefertigte, mit Bleichmittel gefüllte, Schienen.

In all diesen Mitteln ist der Wirkstoff Karbamidperoxid enthalten. Bei akkurater Anwendung und gesunden Zähnen sind die Do-it-yourself-Produkte gesundheitlich unbedenklich.

Egal für welche Bleaching-Methode ihr euch entscheidet - unbedingt die Zähne vorher vom Arzt durchchecken lassen.

Und was können die Selbst-Aufheller? Das Ergebnis bleibt deutlich hinter dem des professionellen Bleachings beim Zahnarzt zurück. Der Grund: Das Karbamidperoxid in den Produkten zum Selbst-Aufhellen ist viel geringer konzentriert als im Bleichmittel, das der Zahnarzt anwendet.

Und Achtung: Zahnfüllungen und Zahnersatz werden mittels Selbst-Aufhellern nicht wirklich gebleicht. Das Ergebnis ist nicht gleichmäßig. Zahnärzte hingegen arbeiten mit hochdosierten Aufhellungsmittteln, Soft-Laser und Bleaching-Lampen, sodass auch Zahnfüllungen und Zahnersatz gebleicht werden. 

Fazit: Unbedingt mit dem Zahnarzt zuerst abklären, ob die Zähne von außen oder von innen heraus verfärbt sind. Denn auf eigene Faust kann man selbst ausschließlich externe Farbveränderungen aufhellen.

Das bringen Zahnweißpasten

Wer seine Zähne weißer bekommen möchte, kann es mit Zahnweißpasta versuchen. Sie ist die einfachste und günstigste Methode, um seine Zähne zu Hause aufzuhellen. Die Anwendung ist total easy und unterscheidet sich nicht vom gewöhnlichen Zähneputzen.

Doch sie wirkt nicht bei jedem. Wer nicht schon von Haus aus weiße Zähne hat, wird sie durch besagte Zahnpasta auch nicht mehr bekommen. Sie können lediglich Verfärbungen entfernen. Diese Produkte enthalten nämlich keine Bleichmittel, sondern Schleifkörper, die verfärbten Zahnschmelz minimal abschleifen und so für weißere Zähne sorgen sollen.

Wenn man damit nur gelegentlich die Zähne putzt, spricht nichts dagegen. Doch nicht zu viel von der Spezialpasta erwarten – die aufhellende Wirkung ist minimal. Wirklich weiße Zähne bekommt man damit nicht.

Gut zu wissen

Kann man Zähne selber aufhellen?

In Apotheken und Drogeriemärkte bekommt man zahlreiche Bleaching-Produkte, die die Zähne weißer machen sollen. Dafür sorgt der Wirkstoff Karbamidperoxid, der in allen Bleaching-Produkten enthalten ist. Bei gesunden Zähnen ist die Anwendung unbedenklich. Allerdings ist der Effekt nicht der gleiche, wie ein Bleaching beim Zahnarzt. Denn das Karbamidperoxid in den Produkten zum Selbst-Aufhellen ist viel geringer konzentriert als im Bleichmittel, das der Zahnarzt anwendet.

Sind schlechte Zähne erblich bedingt?

Nein! Zähne sind nicht von Geburt an anfällig für Krankheiten. Eltern vererben lediglich die Größe der Zähne und die Form des Kiefers an ihre Kinder – nicht aber eine Veranlagung für Karies. Vererbbar sind allerdings Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, die sich auf die Mundgesundheit auswirken können.

Was bringen Mundspülungen?

Sie enthalten kariesreduzierende Stoffe, wie Fluoride, welche die Neubildung von Zahnbelägen hemmen. Einen nachweislichen Effekt bringen die Mundspülungen jedoch erst dann, wenn sie mindestens 0,025 Prozent Fluorid enthalten. Die Anwendung von Mundspülungen ist bei einem gesunden Gebiss grundsätzlich nicht notwendig. Das effektive Bürsten mit der richtigen Technik und fluoridhaltiger Zahnpasta können fluoridhaltige Spülungen aber nie ersetzen.

Zahnseide oder Interdentalbürste?

Zahnseide ist unersetzlich, um zwischen den Zähnen zu reinigen - alle Mundduschen dieser Welt schaffen das nicht. Interdentalbürstchen kann man auch verwenden, aber eher wenn mit höherem Alter immer mehr Platz zwischen den Zähnen ist. Bei jüngeren Menschen passen Zahnzwischenraumbürstchen gar nicht zwischen die Zähne. Hier ist die Zahnseide das Nonplusultra zur Zahnzwischenraum-Reinigung.

Wie lange hält Bleaching?

Das ist verschieden. Grundsätzlich hält ein professionelles Bleaching 3 bis 5 Jahre. Es hängt nämlich nicht nur von der Bleaching-Methode selbst, sondern vor allem von deinem Lebensstil ab. Wenn du rauchst, viel Kaffee, schwarzen Tee und Rotwein trinkst, dann werden sich deine Zähne auch schneller wieder verfärben.

Was bringen Hausmittel?

Backpulver, Zitronensaft oder Salz gehören zu den bekanntesten natürlichen Bleichmitteln für weiße Zähne. Hände weg! Zwar sorgt das Natriumhydrogencarbonat, das in Backpulver enthalten ist, bei einmaliger Anwendung auf den ersten Blick für weißere Zähne. Da es aber den Zahnschmelz abschleift, verschwindet dieser nach wiederholter Anwendung. Eine Säuberung mit Zitronensäure und Salz hat den gleichen Schmirgeleffekt.

Hellt Mundhygiene beim Zahnarzt die Zähne auf?

Ja. Die professionelle Zahn­reinigung, die heute zum Stan­dard­angebot vieler Praxen gehört, erzielt einen aufhellenden Effekt. In erster Linie dient sie jedoch der Gesund­erhaltung der Zähne. Die Prophylaxe­assistentin reinigt Zähne und Zahn­zwischenräume und poliert anschließend das Gebiss. Die Kosten für eine Prophylaxebe­hand­lung betragen je nach Aufwand 50 bis 150 Euro.

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