Post von Life-Coach Petra Scheele

Wie erkenne ich die ersten Anzeichen von Burnout?

Ob eine psychische Belastung im Burnout endet? Hier die ersten Anzeichen, auf die man achten sollte! © Moni Fellner

Eine stressige Zeit im Leben, das kennen wir alle. Es passieren unvorhergesehene Ereignisse, sodass man für nichts mehr Zeit hat. Man hat zu funktionieren, bekommt zu wenig Schlaf oder kann nicht durchschlafen, der Kopf ist permanent voll mit Gedanken an das Geschehnis. Aber: Man weiß, irgendwann, früher oder später, wird es wieder ruhiger und Entspannung ist möglich.

Und genau das ist der Unterschied zum Weg ins Burnout. Denn dort geht es um Themen, bei denen man sich eben nicht wieder entspannen kann. Im Gegenteil, sie schleichen sich als Dauerproblem in dein Leben. Angenommen, es geht hier um einen stressigen Job. Man sagt sich vielleicht seit langer Zeit: „es wird schon wieder besser werden“, aber in Wahrheit ändert sich seit Jahren nichts.

Vielleicht wird der Druck sogar noch mehr. Ein richtiges Aufladen der eigenen Batterien ist nicht mehr möglich, die Urlaubsentspannung kaum vorhanden oder schnell wieder verschwunden. Dazu können allerlei körperliche Symptome kommen, von Magen- oder Rückenschmerzen bis zu Schlafstörungen, aber auch die können übersehen werden, bis man zu nichts mehr fähig und komplett außer Gefecht gesetzt ist. Ofen aus, Brennstoff auf Null. 

Wenn ein Mensch in Richtung Burnout geht, sind meist mehrere Problemthemen vorhanden. Grundsätzlich geht es immer darum: Ich gebe und gebe und gebe, aber es ist nie genug. Diese Problemfelder können privater Natur sein, wie (häufig verdrängte) Belastungen durch die Familie, Krankheit, Probleme mit anderen Menschen. Oder es geht um den beruflichen oder finanziellen Bereich, der übermäßig belastet.

Häufig steht auch eine Selbstwertthematik im Hintergrund „Nur für besondere Leistungen werde ich geliebt“. Petra Scheele

Wie gesagt, es kommen meist mehrere Themen zusammen. Gut wäre es deshalb, sich immer wieder die Zeit zu nehmen, um für sich zu reflektieren. „Wieviel Zeit am Tag habe ich für den Beruf, für die Familie, für ein Hobby und mich selbst? Was tut mir gut, und was nicht? Woraus bekomme ich Energie, wo sind die Energieräuber?“ 

Der erste Schritt, um einem sich ankündigenden Burnout den Rücken zu kehren: Diese Liste bewusst entrümpeln von dem, was mir nicht gut tut. Und stattdessen Platz machen für das, was dir neue Kraft gibt!

Über Petra Scheele

Petra Scheele ist Lebenscoach und psychologische Beraterin mit eigener Praxis in Wien. Sie wird hier regelmäßig die wichtigsten Bereiche aus ihrer täglichen Beratungs-Praxis komprimiert darstellen. Mit praktischen Tipps, die jeder ganz leicht bei sich selbst anwenden kann und das Leben so um vieles leichter machen. Sie freut sich sehr, auf diese Weise noch mehr Menschen zu erreichen und vor allem unterstützen zu können!

Petra Scheele, Lebens & Sozial-Beratung www.psychosozial-coaching.at