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Fleischlos glücklich

Vegan – Fakten, Vorurteile und Irrtümer

Vegan zu leben, bedeutet mehr, als nur kein Fleisch zu essen. © Gettyimages/Unsplash

Alles, was vegan ist, wird momentan heiß diskutiert. Wir beleuchten das Thema aus diesem Grund näher.

Was bedeutet „vegan“?

Laut der Vegan Society of England, die 1944 gegründet wurde, definiert sich der Begriff folgendermaßen:

Veganismus ist eine Lebensweise, die versucht – soweit wie praktisch durchführbar – alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an leidfähigen Tieren für Essen, Kleidung und andere Zwecke zu vermeiden; und in weiterer Folge die Entwicklung und Verwendung von tierfreien Alternativen zu Gunsten von Mensch, Tier und Umwelt fördert. In Bezug auf Ernährung bedeutet dies den Verzicht auf alle Produkte, die zur Gänze oder teilweise von Tieren gewonnen werden.“

Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass tierische Produkte aus ethischen Gründen nicht konsumiert werden. Viele Menschen setzen den Veganismus in erster Linie beim Thema Ernährung um. Sie verzichten auf Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier und Honig.

Vegane Ernährung ist ein möglicher Schritt. Du kannst deinen Lifestyle aber noch konsequenter umstellen.

Doch wer keinerlei tierische Produkte konsumieren möchte, muss konsequenter umdenken. Das bedeutet, dass es auch dem Kleiderschrank an den Kragen geht. Von Tieren gewonnene Materialien wie Leder, Wolle, Seide und Pelz fallen theoretisch weg. Bei Wolle besteht die Möglichkeit, einfach darauf zu achten, dass diese von einem zertifizierten Hersteller stammt. Auch so wird Tierleid vermieden.

Bei Kosmetika und Hygieneartikeln sind zwei Dinge zu beachten. Einerseits, dass sie nicht an Tieren getestet worden sind und andererseits, dass sie ohne tierische Inhaltsstoffe sind.

Warum leben Menschen vegan?

Dafür gibt es unterschiedliche Gründe, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein können. Sehr oft gibt es aber einen gemeinsamen Nenner.

Vermeidung von Tierleid

Es ist kein Geheimnis, dass die meisten Nutztiere nicht im Himmel auf Erden leben. Aus Kosten- und Platzgründen leben die Tiere oft auf engem Raum, ohne Tageslicht, bis der Tag ihrer Schlachtung bevorsteht. Oder auch ihr (kurzes) Leben lang, wenn sie Produkte wie Milch oder Eier liefern.

Bei Tieren, die zur Leder- oder Pelz-Gewinnung gezüchtet bzw. gehalten werden, sind die Haltungsbedingungen meist ebenfalls katastrophal. Vor allem, weil der Bedarf an diesen Materialien zunehmend mit Produkten aus Ländern gedeckt wird, wo Tierschutz so gut wie gar nichts zählt. Der Wunsch, keine leidensfähigen Lebewesen auszubeuten, steht bei der Entscheidung für einen veganen Lebensstil meist an erster Stelle.

Schutz der Umwelt

Das Halten und Züchten von Tieren für die Fleischproduktion und Gewinnung anderer tierischer Produkte ist sehr ressourcenintensiv. Es wird in vielen Fällen viel mehr Land und Wasser verbraucht bzw. benötigt als wenn pflanzliche Lebensmittel direkt verwertet werden.

Problematisch wird dies vor allem in Gegenden, wo der natürliche Lebensraum von Wildtieren immer mehr beschnitten wird, weil Menschen das Land für sich beanspruchen. Auch der Bau von Staudämmen zur Wassergewinnung greift massiv in natürliche Landschaften und Ökosysteme ein. Dies ist allerdings oft auch beim Anbau von Pflanzen und Getreide der Fall.

Der Gesundheit zuliebe

Mittlerweile ist wissenschaftlich belegt, dass eine ausgewogene vegane Ernährung zu besserer Gesundheit und höherer Lebenserwartung beitragen kann. Wichtig ist dabei aber, dass der Speiseplan nicht zu einseitig, sondern ausgewogen ist.
Folgende Lebensmittel sollten unbedingt zu sich genommen werden: Getreide, Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse, Samen, Nüsse und hochwertige pflanzliche Fette.

Sogar Leistungssportler haben die vegane Ernährung für sich entdeckt und es kann sogar belegt werden, dass sie zu höheren Leistungen fähig sind als Fleischesser.

Geschmackssache

Es gibt auch Menschen, die einfach den Geschmack von Fleisch nicht mögen und es seit frühester Kindheit nicht essen wollen. Kinder, die kein Fleisch essen wollen, sollten auch nicht dazu gezwungen werden. Möglicherweise können ihnen aber Speisen schmackhaft gemacht werden, in denen das Fleisch oder der Fisch nicht so offensichtlich zu erkennen ist.

Bei Kindern, die keine Fleisch-Produkte essen wollen, ist es sehr wichtig, die Ernährung so anzupassen, dass alle wichtigen Mineralien, Spurenelemente und Vitamine darin enthalten sind.

Vegane Ernährung

Menschen, die vegan essen bzw. leben, sind leider vielen Vorurteilen ausgesetzt. Ihnen wird unterstellt, sich hauptsächlich von Gemüse zu ernähren und dass es sich bei einem veganen Lebensstil nur um Mangelernährung handeln kann. Das ist falsch. Allerdings sind einige Regeln zu beachten, wenn du auf einen veganen Speiseplan umsteigen möchtest.

Du solltest dich abwechslungsreich ernähren und die oben genannten Lebensmittel unbedingt regelmäßig für Mahlzeiten einplanen. Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst du dich an einen Ernährungsberater wenden und mit ihm genauer besprechen, wie du genug Proteine, Vitamine und Fette zu dir nimmst.

Veganer und Ersatzprodukte

Wenn Menschen, die sich vegan ernähren, zugeben, dass sie nach Fleisch schmeckenden Ersatzprodukten greifen, werden sie oft schief angesehen – und das von ganz unterschiedlichen Seiten. Andere Veganer sehen sie quasi als Verräter an, während Fleischesser schadenfroh sind, dass es eben doch nicht ganz ohne Fleisch geht.

Beide Ansichtsweisen sind falsch und sehr intolerant. Wenn sich jemand dafür entscheidet, aus welchem Grund auch immer, keine tierischen Produkte mehr zu essen, den Geschmack aber vermisst – dann sind Ersatzprodukte aus Tofu, Seitan und Soja für denjenigen die beste Alternative. Diese Produkte sind mittlerweile auch aus dem Grund etwas umstritten, weil ihre Herstellung oft ebenfalls nicht gerade ressourcenschonend sein soll.

Alternativen zu tierischen Produkten

Auf den ersten Blick scheint es schwierig zu sein, auf Dinge wie Käse und Wurst zu verzichten. Das ist aber reine Ansichtssache. Manche Veganer schwören auf Ersaztprodukte aus Tofu etc., andere finden sich einfach damit ab, dass manche Lebensmittel nicht mehr auf ihrem Speiseplan stehen.

Vegane Milch

Als vegan wird jene „Milch“ bezeichnet, die nicht von Kühen, Schafen, Ziegen oder anderen Tieren stammt. Diese Art von Milch ist auch für Menschen interessant, die unter einer Laktoseintoleranz leiden. Wer sich um die Themen Nachhaltigkeit und Ökobilanz Gedanken macht, sollte darauf achten, woher seine Soja-, Mandel-, Hafer- oder Reismilch stammt.

So viel sei gesagt: Von je weiter weg sie kommt, desto schlechter ist sie für die Umwelt. Auch der Wasserverbrauch beim Anbau ist ein Faktor, der miteinberechnet wird.

Veganer Käse

Es gibt „Käse“, der ohne Milch auskommt und dem Geschmack des tierischen Produktes sehr nahe kommt. Um sicherzugehen, dass es sich beim veganen Käse deiner Wahl um ein gesundes Produkt handelt, achte darauf, dass es biozertifiziert ist. Auf der Zutatenliste sollten sich keine synthetischen Inhaltsstoffe befinden und: Je kürzer diese Liste, umso besser. Veganer Käse in Scheibenform besteht meist aus Wasser, pflanzlichen Ölen (Kokos- und Palmöl) und Stärke wie z. B. Kartoffelstärke.

Veganer Frischkäse setzt sich meist aus Soja bzw. Sojaprotein und pflanzlichen Fetten zusammen, hinzukommen je nach Produkt auch Stärke, Gewürze, aber auch Aromen. Wer vor allem auf nachhaltige Produkte zurückgreift, sollte von jenem Käse Abstand nehmen, in dem sich Kokos- und Palmöl befindet, da deren Gewinnung durchaus kontrovers ist. Wenn der Käse biozertifiziert ist, sollte er allerdings auch eine gute Ökobilanz haben.

Vegane Wurst

Die gute Nachricht ist, dass es gute vegane Wurst-Sorten gibt. Aber ähnlich wie beim Käse muss auf einige Dinge geachtet werden. Inhaltsstoffe sind oft Seitan, Erbsen, Soja- oder Erbsenprotein. Da diese Zutaten keinen hohen Eigengeschmack haben, wird gerne mit Aromen gearbeitet, die aber mit dem eigentlichen Produkt nichts zu tun haben.

Achte bei veganer Wurst auf die Inhaltsstoffe. Bioprodukte sind meist eher zu empfehlen.

Auch bei veganer Wurst wird mit Kokos- und Palmöl gearbeitet, was nicht im Sinne der Nachhaltigkeit ist. Sieh dir am besten die Zutatenliste genau an und entscheide dich dann, welche vegane Wurst für dich in Ordnung geht. Ein Bio-Siegel ist auch hier meist ein gutes Zeichen.

Veganer Wein

Wenn man sich mit der Herstellung von Wein noch nicht näher beschäftigt hat, würde man meinen, dass dieser von Haus aus vegan ist. Dem ist bei der konventionellen Produktion aber nicht so. Wein wird normalerweise gefiltert, da er sonst trüb ist. Dazu werden Filter verwendet, die bei der konventionellen Weinherstellung  aus tierischen Hilfsprodukten bestehen. Die häufigsten sind:

  • Kasein: ein Eiweiß, das aus Frischmilch hergestellt wird.

  • Gelatine: wird aus Schweineknochen gewonnen.

  • Albumin: wird aus Eidotter gewonnen.

  • Hausenblase: die getrocknete Schwimmblase von Fischen.

Für veganen Wein wird statt tierischer Stoffe auf pflanzliche Proteine gesetzt, die aus Erbsen, Bohnen oder Kartoffelstärke gewonnen werden. Außerdem wird natürliche Mineralerde – Betonit – verwendet und auch Aktivkohl kommt zum Einsatz.

Vegane Kleidung: Darauf musst du achten

Wie bereits erwähnt, verzichten Menschen, die vegan leben, auf tierische Materialien wie Leder, Seide, Wolle, Pelz, Federn, Perlmutt und Horn.

  • Pelz ist selbst bei Menschen, die nicht auf Fleisch und tierische Produkte verzichten, umstritten. Das liegt daran, dass der Pelz meist aus Ländern stammt, wo die Tiere unter schlechten Bedingungen und nur zu dem Zweck, sie wegen ihres Fells zu töten, gehalten werden.

    Bei Kleintieren wie Chinchillas wird eine unfassbar große Menge an Tieren benötigt, um eine Jacke oder einen Mantel herzustellen. Selbst wenn die Tiere nach für uns akzeptablen Maßstäben gehalten werden, stellt sich die Frage, ob  sie  wirklich rein zur Pelzzucht gezüchtet werden sollten.
  • Bei Leder wird oft gesagt, dass es sich dabei um ein Abfallprodukt der Schlachtung von Tieren handelt. Das ist jedoch nicht der Fall: 40 % der Schlachtungen weltweit werden für die Lederproduktion vorgenommen. Auch für die Umwelt ist die spätere Verarbeitung des Leders schädlich.

    Beim Gerben werden Chemikalien verwendet, die giftig und so gesundheitsschädlich werden können. Außerdem wird sehr viel Wasser für diesen Prozess benötigt. Die Mode-, Möbel- und Autoindustrie verwenden aus diesem Grund Alternativen, die meist pflanzlichen Ursprungs sind. Bei diesen handelt es sich zum Beispiel um Kaktusleder und andere innovative Materialien.
  • Auch bei Wolle sollte man, wenn man sie mit gutem Gewissen tragen möchte, darauf achten, von welchen Tieren sie stimmt. Die Haltungs- und Schurbedingungen sind dabei der wichtigste Faktor. Egal ob Schaf, Ziege oder Hase – meist erfolgt das Gewinnen ihrer Haare nicht gerade schonend.
  • Wer auf seine Daunenjacke nicht verzichten möchte, das Wohl der Tiere aber im Blick hat, sollte sicherstellen, dass dafür RDS-zertifizierte (Responsible Down Standard) Daunen und Federn verwendet wurden.
    Dieser Standard legt fest, dass nur Federn und Daunen von Tieren verwendet werden, die zur Fleischerzeugung gezüchtet wurden. Der für die Tiere so grausame Lebendrupf ist damit also bei zertifizierten Daunen ausgeschlossen.
  • Auch Seide stammt von Tieren, nämlich vom Seidenspinner. Um an die wertvollen Fäden zu gelangen, werden die verpuppten Raupen in ihren Kokons mit heißem Wasser verbrüht.

    Die Tiere werden eigens zu diesem Zweck gezüchtet, denn es werden sehr viele Raupen gebraucht, um ein einziges Kleidungsstück aus Seide fertigen zu können. In Asien zum Beispiel wird dennoch mehr oder weniger nachhaltig agiert – die toten Raupen werden nämlich gegessen.
  • Perlmutt ist oft an Knöpfen zu sehen und ebenfalls nicht vegan, da er von Muscheln stammt. Bei der Entnahme des schillernden Materials verenden diese oft.

    Auch Horn, das von Tierhufen, Schnäbeln oder Geweihen stammt, wird meist für Knöpfe verwendet und ist nicht vegan. Diese beiden Materialien werden auch gerne für Schmuckstücke verwendet.

Vegane Kosmetik: Augen auf beim Einkauf

Dass neue Kosmetikprodukte nicht an Tieren getestet werden, wünschen sich nicht nur Menschen, die vegan leben. Allerdings reicht es nicht aus, nur Produkte von Marken zu kaufen, die nachweislich auf Tierversuche verzichten. Denn was vielen nicht bewusst ist, ist dass sich in vielen Kosmetika Inhaltsstoffe befinden, die von Tieren stammen.

  • Kollagen: besteht aus Fisch- oder Schweinehaut.

  • Keratin: wird aus gemahlenen Hufen, Federn und Hörnern gewonnen.

  • Hyaluron: wird aus Hähnenkammen gemacht.

  • Karmi: ein roter Farbstoff, der aus Schildläusen gewonnen wird

  • Shellack: stammt ebenfalls von Schildläusen.

Wenn du komplett vegan leben möchtest, solltest du auch bei Naturkosmetik, die auf den ersten Blick „harmloser“ wirkt, darauf achten, dass sie keine von Tieren stammenden Inhaltsstoffe beinhaltet. Denn Zutaten wie Bienenwachs, Milch, Honig und Lanolin (Wollfett) ist in Naturkosmetik sehr wohl zu finden.

Auch kann man nicht davon ausgehen, dass vegane und Naturkosmetik dasselbe bedeutet wie „ohne Tierversuche“. Wenn du wirklich auf Nummer sicher gehen möchtest, informierst du dich am besten im Vorhinein darüber, welche Marken in Frage kommen.

Die Moral von der Geschichte

Niemand sollte ein schlechtes Gewissen haben oder eingeredet bekommen, weil er oder sie nicht vegan lebt. Andererseits sollten Mensch, die es tun, genauso wenig schief angesehen werden. In den sozialen Medien entbrennen oft heftige Debatten zwischen den beiden Lagern, da sie sich gezielt mit Vorurteilen befeuern, ohne sich mit den jeweiligen Argumenten auseinanderzusetzen.

Manche Tierschutzorganisationen wie PETA vertreten ebenfalls die Meinung, dass wahre Tierliebe nur mit dem veganen Lebensstil einhergehen kann. Dies provoziert wiederum jene Fleischesser, die ebenso tierlieb wie manche vegan lebende Menschen. Es ist ein Teufelskreis, der nur durch wachsende Toleranz aufgebrochen werden kann.

Fakt ist natürlich, dass Massentierhaltung fast immer Tierquälerei ist und nichts mit Respekt vor anderen Lebenswesen zu tun hat. Wenn du gerne Fleisch isst, hat dich dafür niemand zu verurteilen. Aber es schadet nicht, wenn du es bewusst verzehrst und auch darauf achtest, woher es kommt. Wie weiter oben geschildert, ist eine Ernährung auf pflanzlicher Basis sehr gesund, wenn man es richtig angeht.

Täglicher Konsum von Fleisch ist also weder notwendig noch erstrebenswert, denn irgendwo muss es ja herkommen.Natürlich gibt es auch Bio-Fleisch, das von vielen Fleischessern sehr gerne gekauft wird. Allerdings ist dieses meist recht teuer, da die Landwirte durch die Auflagen, die sie erfüllen müssen, auch höhere Kosten haben. Trotzdem ist es auf jeden Fall anzustreben, dass die Haltung von allen Nutztieren den Bio-Standards entspricht.

Bei Kleidung schadet es auch als Fleischesser nicht, auf Pelz und Leder zu verzichten oder zumindest genau zu kontrollieren, woher es stammt. Auch bei Kosmetikprodukten schadet es nicht, sich die Inhaltsstoffe genauer anzusehen. Dass Tierversuche ein No-Go sind, hat sich bei den meisten Menschen, egal ob Veganer oder nicht, als Gedanke schon durchgesetzt.

Gegen Fleischkonsum ist an sich nichts einzuwenden. Auf die Menge und Herkunft kommt es an.

Andererseits, und dies sollte wirklich jeder beherzigen, haben wir einfach nicht darüber zu urteilen, ob jemand Fleisch essen sollte/darf oder nicht. Tierleid sollte vermieden werden, das kann von einer hochentwickelten Gesellschaft nun wirklich erwartet werden. Aber ob jemand komplett vegan leben möchte oder nicht, ist eine persönliche Entscheidung, die nicht verurteilt, ja nicht einmal beurteilt werden sollte.

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