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Strahlend aussehen

Anti-Aging - so bleibst du länger jung

© Gettyimages.com

Mit der richtigen Gesichtspflege kann man die Hautalterung verlangsamen. Hier findest du die besten Anti-Aging-Tipps, um länger jung auszusehen.

Wow, es ist kaum zu fassen. Diese Stars sehen einfach fantastisch aus: Heidi Klum, Penelope Cruz, Jennifer Aniston, Jennifer Garner, Helena Christensen. Sie alle haben den magischen 40iger längst überschritten und sehen immer noch super jung aus. 

Was lässt Frauen wie Heidi Klum, Penelope Cruz oder Jennifer Aniston alterslos wirken, während andere schon relativ früh alt aussehen?

Heidi Klum, 47 Jahre
Penelope Cruz, 46 Jahre
Jennifer Aniston, 51 Jahre

Wer glaubt, erst ab 40 fängt man zu altern an - falsch gedacht. Es geht nämlich schon ab dem 25. Lebensjahr los. 

Im Alter sinkt die Zahl der Kollagenfasern, die Zellen der obersten Hautschicht teilen sich nur noch alle 50 Tage - und nicht mehr wie in jungen Jahren – alle 27 Tage. Die Oberfläche wird rauer, die Haut wirkt stumpf und verliert im Laufe der Jahre immer mehr an Frische.

Nun, wie wir im Alter aussehen und wie runzelig unser Gesicht ist bestimmen zu 30 Prozent unsere Gene. Auch der zunehmende Mangel an Wachstums- und Sexualhormonen führt dazu, dass die Haut im Alter schlapp macht. Dagegen können wir nichts tun.

Jennifer Garner, 48
Helena Christensen, 52

Was macht früh alt?

Eine immense Rolle spielt aber auch die Art und Weise, wie wir leben. Zu viele und lange Sonnenbäder oder häufige Besuche im Solarium lassen das Gesicht schneller alt aussehen.

Auch Zigaretten, Alkohol und sehr viel Fast Food vernichtet wertvolle Hautzellen. Der junge Körper steckt die Sünden noch weg. Ein älterer Körper ist dazu immer weniger in der Lage.

  • Sonne: Viel pralle Sonne lässt die Haut um bis zu 80 Prozent schneller altern. Unbedingt UV-Schutz auftragen.

  • Rauchen: Die Giftstoffe schädigen die Blutgefäße und Sauerstoffversorgung der Haut. Kollagen wird schneller abgebaut. Die Haut wird schneller schlaff und faltig. 

  • Ernährung: Zucker, Alkohol, zu viel Salz und Fleisch, Softdrinks und Koffein haben einen Anti-Aging-Effekt und beschleunigen die Hautalterung zusätzlich.

  • Falsche Pflege: Wer zu früh Anti-Aging-Cremen verwendet, kann die Haut sogar schädigen.

  • Schlafentzug: Permanenter Schlafmangel behindert die Regeneration der Haut.

Was taugen Anti-Aging-Cremen?

Glatte, straffe Haut mit einem leichten Glow, und das ein Leben lang – von so einem Gesicht träumen wir.

Doch Falten kommen. Bei manchen früher, bei anderen etwas später. Und warum bekommen wir Falten? Sie entstehen, weil es der Haut an Feuchtigkeit fehlt und nicht mehr genug Kollagen gebildet wird, welches für die Spannkraft der Haut sorgt.

via GIPHY

Die Zeichen des Alters einfach wegcremen wäre so schön und einfach. Also, probieren wir´s. Und so wählen wir Cremen, in denen Inhaltsstoffe wie Retinol, Hyaluronsäure oder Q10 enthalten sind. Wir wissen zwar nicht genau, was sie mit unserer Haut machen, aber egal: sie sollen gegen Fältchen helfen, die wir loswerden wollen.

Im letzten Jahr wurden 100 Milliarden Euro in Anti-Aging-Produkte investiert.

Lassen sich Falten wegcremen?

Altern ist ein biologischer Prozess und nichts und niemand kann ihn aufhalten. Tiefe Falten kann die beste Creme nicht mehr wegzaubern. Die Wundercreme gegen Falten gibt es also nicht. Die meisten Inhaltsstoffe, die das Gesicht glätten sollen, dringen gar nicht bis in die tiefen Hautschichten vor, wo die hässlichen Furchen entstehen.

Doch spezielle Anti-Aging-Cremen enthalten Stoffe, die die Hautalterung zumindest bremsen und die Hautschicht aufpolstern. Diese Substanzen sind wissenschaftlich schon recht gut untersucht. Der Teint sieht frischer und glatter aus – wenn auch nur für kurze Zeit.

Anti-Aging-Cremen können keine Wunder bewirken, doch diese Inhaltsstoffe helfen, die Bildung von Fältchen zu verlangsamen.

Anti-Aging-Inhaltsstoffe, die was können

Retinol

Der Superstar unter den Anti-Aging-Mitteln. Genau genommen ist Retinol die reine Form von Vitamin A. Das Vitamin spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau der Hautstruktur. Durch die reine Vitamin-A-Säure produziert der Körper mehr Kollagen, die Zellerneuerung wird angekurbelt und die Haut sichtbar glatter.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure gilt als Wunderwaffe schlechthin im Kampf gegen Falten. Sie ist wie ein Wasserspeicher und natürlicher Bestandteil unseres Bindegewebes. Das Feuchtigkeitsdepot sorgt für Elastizität und Spannkraft. Im Lauf der Zeit nimmt die natürliche Hyaluron-Produktion im Körper jedoch ab: Die Haut wird schlaffer und es bilden sich erste Falten. Wird die Haut über einen längeren Zeitraum immer wieder mit Hyaluronsäure versorgt, wird sie praller und Falten werden reduziert. Hyaluronsäure in Cremen sorgt also für Feuchtigkeit in der Haut und polstert sie vorübergehend auf.

Vitamin C & Vitamin E

Vitamin C ist eines der wichtigsten Antioxidantien und macht freie Radikale unschädlich. Es sorgt für ein gesundes und stabiles Kollagengerüst, für faltenfreie Haut. Ein weiterer Nebeneffekt: Vitamin C bekämpft Altersflecken. Bei einer Creme gilt: Eine hohe Konzentration hat nicht automatisch eine bessere Wirkung. Auch Vitamin E hemmt den Abbau von Kollagen und hilft der Haut, Feuchtigkeit zu binden. Es kann tief in die Haut eindringen und kleine Fältchen glätten.

Coenzym Q10

Das Coenzym Q10 ist eine vitaminähnliche Substanz, die in nahezu allen menschlichen Geweben vorkommt. Es unterstützt den Stoffwechsel der Hautzellen und stimuliert deren Regeneration. Die Haut wirkt nach außen hin straff, jung und gesund. Ab dem 20. Lebensjahr nimmt die eigene Produktion von Q10 im Körper langsam ab. Es ist also enorm wichtig, dass sich der Wirkstoff in Anti-Aging-Produkten wiederfindet. Egal ob Serum, Maske oder Augencreme – wer sich für eine Gesichtspflege mit dem Coenzym Q10 entscheidet, sollte immer darauf achten, dass der Anti-Aging-Wirkstoff ganz oben bei den Inhaltsstoffen rangiert. Man kann optisch erkennen, wieviel Q10 in einer Hautcreme steckt: je knalliger der gelbe Farbstoff in der Creme, desto mehr Q10 steckt drinnen.

Ab wann ist es Zeit für Anti-Aging-Pflege?

Das Beauty-Credo lautet: Wer frühzeitig mit konsequenter Hautpflege beginnt, sieht später frischer aus. Doch viele Mädels machen einen großen Fehler: Sie greifen schon früh zu Anti-Aging-Cremen, um später keine tiefen Runzeln zu bekommen. 

Doch ist es sinnvoll, Falten schon mit 20 vorzubeugen? Oder sollte man erst zur Antifaltencreme greifen, wenn sie schon da sind?

Wer schon in jungen Jahren zu Anti-Aging-Cremen greift, wirft nicht nur Geld zum Fenster hinaus, sondern schädigt unter Umständen sogar die Haut. Der Grund: Cremen, die für ältere Haut entwickelt wurden, sind meist sehr fett. Die Poren verstopfen, die Schweißdrüsen entzünden sich und hässliche, juckende Pickelchen entstehen.

20, 30, 40: Hautpflege für jedes Alter

Anti-Aging-Produkte enthalten Substanzen wie Retinoide und Hyaluronsäure. Diese beschleunigen die Zellerneuerung - ein Prozess, der mit zunehmendem Alter immer langsamer abläuft.

Ein junges Gesicht braucht diese Zell-Beschleuniger nicht. Sie können die natürliche Fähigkeit der Haut, Wasser zu speichern, sogar empfindlich stören. Rötungen, Juckreiz und schuppige Stellen sind die Folge.

Erfolgreiches Anti-Aging für junge Frauen kommt sehr gut ohne Mamas Creme aus. Viel Wasser trinken, nicht rauchen, wenig Alkohol und viel frische Luft und die junge Haut strahlt von ganz alleine.

Welche Anti-Aging-Pflege brauche ich ab 20?

Spezielle Anti-Aging-Produkte zur Gesichtspflege braucht in diesem Alter noch niemand. Im Gegenteil, Anti Aging-Wirkstoffe wie Retinol  können die Haut sogar schädigen und sensibel machen. Stattdessen sollte man der Hautalterung nun vorbeugen. Gesunde Ernährung, ausreichend trinken, viel frische Luft, nicht rauchen und Sonnenschutz

Welche Anti-Aging-Pflege brauche ich ab 30?

Ab 25 beginnt die Haut genetisch zu altern. Ab 30 sieht man schon die ersten Fältchen. Bei starkem UV-Konsum durch Sonne und Solarium entstehen Pigmentflecken. Jetzt braucht die Haut viel Feuchtigkeit, denn sie kann mit der Zeit immer weniger davon speichern.

Welche Anti-Aging-Pflege brauche ich ab 40?

Die Hautalterung zeigt sich deutlicher. Falten um die Augen, an den unteren Lidern, und um den Mund und an den seitlichen Wangen werden ausgeprägter. Zur Gesichtspflege sind reichhaltige Cremen mit hohem Lichtschutzfaktor und integrierten Antioxidantien wie Vitamin C und Vitamin E geeignet. Diese helfen der Haut, sich regelmäßig zu erneuern.

Welche Anti-Aging-Pflege brauche ich ab 50

Spätestens mit Einsetzen der Wechseljahre verändert sich die Haut spürbar. Sie wird dünner, trockener und schlechter durchblutet. Die Fältchen werden mehr, auch tiefere Falten kommen hinzu. Die Elastizität lässt nach. Cremen sollten einen hohen Lichtschutzfaktor und reichlich Antioxidantien enthalten. Gern lipidhaltig. Für den Tag empfiehlt sich eine leicht fetthaltige Feuchtigkeitscreme, für die Nacht eine fetthaltige Creme mit den Vitaminen A und E. 

Gut zu wissen

Was macht die Haut alt?

Die Hautalterung wird von drei Komponenten beeinflusst: Unseren Genen, Umwelteinflüssen und dem Lebensstil. Auf die Gene haben wir keinerlei Einfluss. Umweltfaktoren, wie zu starke Sonneneinstrahlung fördert den Abbau von Kollagen. Eine feuchtigkeitsspendende Tagescreme mit Lichtschutzfaktor und Sonnencreme hilft beim Vorbeugen von Falten. Rauchen ist Gift für die Haut. Für eine länger frisch aussehende Haut ist ausreichend Schlaf wichtig. Empfehlenswert sind sieben bis acht Stunden pro Nacht, denn in diesen Stunden regeneriert und erholt sich unsere Haut.

Welches Essen hilft gegen Falten?

Heidelbeeren, Himbeeren, schwarze Johannisbeeren, Paprika und Erdbeeren enthalten reichlich Vitamin C, die die Haut vor Zellschäden schützt. Vitamin C hilft beim Aufbau von Kollagen und schützt vor freien Radikalen. Ebenso wichtig ist Beta-Carotin. Die Vorstufe des A-Vitamins fördert die Lichtverträglichkeit der Haut. Es steckt in Möhren, Roter Beete, Spinat und anderen Blattgemüsen. 

Welche Anti-Aging-Creme soll man verwenden?

Je nach Alter und Hauttyp gibt es unterschiedliche Produkte, die mit antioxidativen Stoffen helfen, freie Radikale zu bekämpfen.Spezielle Anti-Aging-Cremes enthalten Stoffe, die die Hautalterung verzögern und erste Alterserscheinungen abmildern. Ein wichtiger Wirkstoff ist Retinol eine reine Form von Vitamin A. Schon eine geringe Konzentration hilft gegen Falten und kraftloser Haut. Hyaluronsäure hilft, dass die Haut Feuchtigkeit besser speichern kann und sorgt so für mehr Elastizität. Es schützt das bestehende Kollagengerüst und baut weiteres Kollagen auf. Außerdem schützt es vor Altersflecken.

Ab wann ist Anti-Aging sinnvoll?

Wichtig ist es die Bedürfnisse der Haut und damit den eigenen Hauttyp zu kennen. Ist sie trocken? Ist sie fettig? Neigt sie zu Unreinheiten? Denn es ist wahr: Eine zu intensive Hautpflege kann deiner Haut möglicherweise mehr schaden, als helfen. Die natürliche Hautalterung macht sich frühestens ab dem 30. Lebensjahr bemerkbar. Erst dann sollte man zu Anti-Aging-Cremen greifen. Diese sind meist für die ältere Haut entwickelt und können in jungen Jahren sogar Schaden. Wichtig in jungen Jahren: nicht rauchen, keine langen Sonnenbäder, wenig Alkohol und viel gesundes Essen.

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